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Umbau des Friedberger Bahnhofs: Ein Riesenprojekt unter großem Zeitdruck

Kommentar Von Ute Krogull
27.08.2020

Plus 2025 sollen die Arbeiten am Friedberger Bahnhof losgehen. Bahnsteige, Steg, Parkdeck, Straßenbahn: Das wird viel auf einmal. Kann das gutgehen?

Der Umbau des Friedberger Bahnhofs ist ein komplexes Thema: Oberste Ziele der Bahn sind eine Optimierung des Zugverkehrs und des Komforts der Fahrgäste. Die Stadt wittert eine Chance, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und den Steg nach Friedberg Süd zu realisieren. Gleichzeitig plant sie ein Parkdeck, muss dafür den Busbahnhof verlegen und deshalb bangen, dass sie Zuschüsse dafür rückerstatten muss.

Und schließlich steht im Schulterschluss mit den Stadtwerken Augsburg die Verlängerung der Straßenbahnlinie 6 im Raum, von der man noch nicht einmal weiß, ob sie zum Bahnhof führen wird.

Der Bahnhofsumbau in Friedberg wird eine riesige Herausforderung

Das alles zeitlich, planerisch und finanziell unter einen Hut zu bekommen, wird eine riesige Herausforderung. Das wird nicht besser dadurch, dass Corona die Machbarkeitsstudie für den Steg verzögert hat, die Bahn schon 2025 loslegen will und die Vorplanungen für die Linie 6 vom Stadtrat aus finanziellen und personellen Gründen aufs nächste Jahr geschoben wurden.

Wichtig ist, dass trotz dieser schwierigen Gemengelage ein gut durchdachtes Gesamtkonzept herauskommt – kein Stückwerk, mit dem am Schluss keiner zufrieden ist, schon gar nicht die Bürger.

Lesen Sie dazu den Bericht:

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