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Basketball

24.01.2019

Aller Neuanfang ist schwer

Noch so mancher Ball verfehlte diesmal sein Ziel.
Bild: Peter Kleist

Der Kissinger SC stellt in dieser Saison wieder ein U20-Team. In den ersten Spielen bezahlt man Lehrgeld.

Nach jahrelanger Abstinenz vom Ligabetrieb haben die Basketballer aus Kissing für diese Saison wieder eine Mannschaft auf die Beine gestellt. Das größte Problem, nicht genug Spieler zu haben, ist gelöst, und man schaut frohen Mutes in die Zukunft.

Der für November geplante Start der Liga hat sich mehrfach verschoben, weil sich letzten Endes nur drei Mannschaften in Schwaben für eine U20 angemeldet hatten. Zudem gab es immer wieder Schwierigkeiten, die Spieltage und den Spielmodus festzulegen. Gespielt wird nun an drei Tagen im Turniermodus, heißt, jedes Team spielt an jedem Tag gegen die anderen beiden Mannschaften.

Mit neun Spielern, die alle ihr erstes offizielles Spiel bestritten, reiste Kissing nun zum ersten Spieltag in der Bezirksoberliga in der Altersklasse U20 nach Buchloe. Dass man der klare Außenseiter sein würde, war allen von vornherein klar, dennoch wollte man den Gegnern aus Buchloe und Kaufbeuren zumindest etwas Paroli bieten.

Das erste Spiel gegen Buchloe war von hoher Nervosität geprägt. Es war allen anzumerken, dass sie noch nie gegen so starke Gegner angetreten waren und so wollte kaum ein Wurf gelingen.

Der erste Lichtblick gelang Berkant Alkan, der die ersten Punkte überhaupt für Kissing erzielen konnte. Sein Wurf zum 3:0 nach drei Minuten war die einzige Führung an diesem Tag. Danach war Buchloe wach und führte nach dem ersten Viertel mit 18:7.

Das zweite Viertel lief dann etwas besser, auch dank eines 6:0-Laufes. Danach setzte sich allerdings wieder die starke Verteidigung und Reboundarbeit der Buchloer durch und zur Halbzeit stand es 35:17 für die Allgäuer. Für die zweite Halbzeit hatte sich Kissing viel vorgenommen, doch letztlich war der KSC chancenlos und verlor mit 28:65.

Das zweite Spiel gegen die favorisierte DJK Kaufbeuren lief wie erwartet. Die noch stärker spielende DJK steuerte zielsicher auf einen Kantersieg zu. Unterstützt durch viele Ballverluste auf Kissinger Seite und sehr starker Offensivreboundarbeit auf Kaufbeurer Seite stand es zur Halbzeit schon 45:11. Die Kissinger Ziele schienen in weite Ferne zu rücken.

Obwohl die Niederlage gegen Kaufbeuren unvermeidlich war, legte sich die Nervosität etwas. Und so war es Luca Bauer, der im dritten Viertel seinen Rhythmus von der Dreier-Linie gefunden hatte und innerhalb kurzer Zeit fünf Bälle versenken konnte. Die ganze Halle war begeistert, an der deutlichen 33:101-Niederlage änderte das allerdings nichts.

Bis zum nächsten Spieltag am 3. März, der dann in Kissing stattfinden wird, wird weiter eifrig trainiert, um in eigener Halle den Gegnern vielleicht mehr entgegensetzen zu können.

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