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Volleyball

21.01.2019

Auf Licht folgt wieder Schatten

Alle Ansprachen von Trainer Adrian Lauer halfen nichts – Friedbergs Damen unterlagen Marktoffingen deutlich mit 0:3.
Bild: Michael Hochgemuth

Friedbergs Damen stecken nach dem 0:3 gegen Marktoffingen nun endgültig im Abstiegskampf.

 Im Vergleich zum Sieg am Samstagabend fanden die Fans und Freunde der Friedberger Volleyballdamen tags darauf zwei völlig andere Teams auf den beiden Seiten des Feldes vor. Nicht nur die Gäste in der Friedberger Rothenberghalle, die Akteurinnen des FSV Marktoffingen, zeigten sich deutlich stärker als der VCO München. Zum Leidwesen der Zuschauer trat auch der Gastgeber um einiges weniger dominant auf.

Hatte am Samstag noch nahezu jeder Angriff von Ramona Bullemer einen direkten Punkt erzeugt, so biss sich auch die Hauptangreiferin des TSV die Zähne an der unermüdlichen Abwehr des FSV aus. Fast jeder noch so gut geschlagene Ball wurde aufseiten der Gäste ein ums andere Mal herausgekratzt. Am Ende war dann die Fehlerquote der Heimmannschaft zu hoch und der erste Satz wurde deutlich mit 15:25 abgegeben.

Und auch im zweiten Satz war das gefürchtete Abwehrbollwerk das Zünglein an der Waage. Die Blockarbeit wurde deutlich besser, aber auch hier war die gegnerische Sicherung immer wieder zur richtigen Zeit am richtigen Fleck. Zwar gelang es Yvonne Gorsky jetzt immer mal, wieder über die Mitte einen Ball direkt auf den Boden zu bringen. Aber in der Summe waren es einfach zu wenige Punkte, die Friedberg verbuchen konnte. So stand es nach 24 Minuten 19:25 und 0:2 aus Sicht des TSV.

„Wir wissen, dass es gegen Marktoffingen immer sehr schwer ist, weil die einfach um jeden Punkt kämpfen und so gut wie keinen Ball verloren geben. Aber wir müssen uns einfach wieder auf unsere eigenen Stärken konzentrieren und dürfen jetzt auf keinen Fall aufgeben.“ Mit diesen Worten versuchte Coach Lauer zum Seitenwechsel seine Mannschaft noch einmal zu pushen. Zudem versuchte er, durch einen andere Aufstellungsvariante eine neue Option. Aber ohne der erhofften Erfolg.

Beim Spielstand von 10:15 waren beide Auszeiten verbraten und eine Aufschlagserie des FSV zum 13:24 besiegelte schließlich fast den Spielausgang. Der Matchball konnte zwar noch zweimal abgewehrt werden, aber das 0:3 nach dem 15:25 war unabwendbar.

Nach diesem Wochenende steht Friedberg jetzt auf dem drittletzten Tabellenplatz allerdings mit zwei Spielen mehr als die Verfolger Dachau und Schwabing. Der Abstiegskampf ist nun endgültig eingeläutet.

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