1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Lokalsport
  4. Bedrohlichen Rückstand noch umgebogen

Volleyball

21.10.2013

Bedrohlichen Rückstand noch umgebogen

Heiß umkämpft war des Match des TSV Friedberg in Dresden.
Bild: Peter Kleist

Drittliga-Herren des TSV Friedberg zeigen hervorragende Moral in Dresden und siegen 3:2

Mit 0:2 Sätzen startete das Team des Trainerduos Hurler/Lehmann in den vielleicht letzten Satz des Tages. Erstmals in der noch jungen Saison geriet das TSV-Team in einen solch bedrohlichen Rückstand, der die Erinnerungen an die zwei Niederlagen der Vorsaison in Dresden bei Trainer Alexander Hurler heraufstiegen ließ: „Wir konnten in der dritten Liga in Dresden noch nie gewinnen. Unser erklärtes Ziel war es vor dem Spieltag, diese Negativserie endlich zu brechen.“

In den ersten beiden Sätzen schien die Mannschaft das Vorhaben Hurlers zielstrebig in die Tat umsetzen zu wollen. In Durchgang eins war es das TSV-Team, das nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Abtastens zusehends punktete und sich einen 21:17-Vorspruch erarbeitete. „Wir waren dann einfach zu brav und haben nur noch mitgespielt“, beschreibt Trainer Sven Lehmann die folgenden Ballwechsel, in denen der komfortable Vorsprung des TSV Punkt für Punkt dahinschmolz. Dass Dresden den Satz noch drehen konnte, veranlasste Trainer Lehmann dazu, den Ton seiner Ansprache zu verschärfen. Nach einem kleinen Rückstand kämpfte sich das TSV-Team am Satzende auf 22:23 zurück, schaffte es aber erneut nicht, in der entscheidenden Phase die wichtigen Punkte zu machen. Ein Friedberger Aufschlagfehler beendete den Satz (23:25). Es folgte ein weiterer emotionaler Appell Lehmanns an seine Mannschaft, die den kommenden Satz gewinnen musste, um weiter im Rennen bleiben zu können. Friedberg, mit dem Rücken zur Wand, und Dresden, einen deutlichen Sieg vor Augen, waren bis zur Mitte des Satzes auf Augenhöhe. Beim Stand von 13:12 war es die Einwechslung des 18-jährigen Fabian Gumpp, die den entscheidenden Impuls aufseiten des TSV initiierte. Fast fehlerfrei spielend, führte das Nesthäkchen sein Team zum Satzerfolg (25:20). Statt mitzuspielen, gab Friedberg von nun an lautstark den Ton an. Mit 25:17 schafften Eichhorn und Co. den Satzausgleich und sicherten sich damit mindestens einen Punkt. Im Tiebreak stemmten sich die Gastgeber kämpferisch gegen die drohende Niederlage. Friedberg startete aus einem 5:8-Rückstand seinen Schlussspurt, dem die Dresdener nicht standhalten konnten. Am Ende war es Sven Panz, der mit einem Block zum 15:10 den Friedberger Jubelsturm losbrechen ließ. Weiterhin an der Tabellenspitze stehend, resümiert das Trainerduo die Partie positiv: „Wir haben heute zwei Punkte gewonnen und nicht einen verloren. Nach den Anfangsschwierigkeiten war das ein großer Sieg der Moral des Teams.“

TSV Friedberg Münster, Lehmann, Eichhorn, Schreiber, Panz, Navrath, Podstupka, Birkholz, Hurler, Schweikart, Gumpp, Stöcker, Hurler.

Weiter an der Tabellenspitze sind auch die Damen I. In der Landesliga bezwang Friedberg den FTM Schwabing. Keine Punkte gab es für die „Zweiten“ bei Damen wie Herren. Die Bayernligaherren unterlagen Dachau III mit 1:3. Die Bezirksligadamen verloren ihre beiden Partien vor heimischem Publikum und bleiben weiter sieglos. (flos)

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20Stadtlauf_Publikum_1_140718.tif
Laufsport

Bald fällt der Startschuss

ad__nl-chefredakteur@940x235.jpg

SECHS UM 6: Unser neuer Newsletter

Die sechs wichtigsten Neuigkeiten um 6 Uhr morgens sowie ein Ausblick auf den
aktuellen Tag – Montag bis Freitag von Chefredakteur Gregor Peter Schmitz.

Newsletter bestellen