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Handball

05.03.2018

Ersatzgeschwächt in die Knie gegangen

In die Knie gingen die Kissinger Handballerinnen – hier Vanessa Kalischko (schwarzes Trikot) bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf.
Bild: Peter Kleist

Kissings Damen haben „ohne Vier“ in Biessenhofen nichts zu bestellen. Zudem macht den Kissingerinnen auch das Harzverbot zu schaffen.

Geschwächt durch zwei kurzfristige Ausfälle, haben die Kissinger Damen ihr Auswärtsspiel bei Biessenhofen-Marktoberdorf hoch verloren. Beim 23:39 (8:16) konnten Spielmacherin Sarah Gottwald und Kreisläuferin Kathrin Winter krankheitsbedingt nicht auflaufen.

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Damit musste der KSC nicht nur ohne vier Spielerinnen antreten, auch das Harzverbot in Biessenhofen machte die Aufgabe noch schwieriger. Beruflich bedingt hatte Jennifer Lackner absagen müssen, auch Lea Kasper fehlte. Somit hatte Kissing keine gelernte Kreisläuferin in seinen Reihen, auch beide Spielerinnen des etatmäßigen Mittelblocks standen nicht zur Verfügung.

Vanessa Kalischko wechselte von Linksaußen auf die Mitte, sie machte ihre Sache mehr als ordentlich. Auch Nicole Seitz aus der zweiten Mannschaft, die im linken Rückraum auflief, zeigte eine gute Partie.

Ersatzgeschwächt in die Knie gegangen

Kissing war bis zum 5:5 nach elf Minuten dran, kassierte danach aber drei Tore am Stück. Insgesamt gelang der Mannschaft vor allem im Angriff zu wenig, zudem hatte Kissing auch noch Pech mit vielen Pfostentreffern. So wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 8:16 an.

Im weiteren Spielverlauf merkte man, dass dem KSC der komplette Innenblock fehlte. So konnte die Abwehr im zweiten Durchgang wenig ausrichten, Biessenhofen hatte leichtes Spiel mit dieser Kissinger Rumpfmannschaft. Darum war früh klar, dass die Punkte im Allgäu bleiben würden. Über Zwischenstände von 10:20 und 15:30 ging die Landesliga-Partie ihrem Ende entgegen. Kissing verlor verdient, die Handballerinnen konnten die Ausfälle nicht adäquat kompensieren. Dennoch gaben sich die Damen nie auf und überzeugten kämpferisch.

Mit dem Endstand von 39:23 für Biessenhofen-Marktoberdorf endete ein einseitiges Auswärtsspiel. Kissing fällt so auf Platz sieben zurück und hat noch vier Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. In den sieben verbleibenden Saisonspielen tritt das heimstarke Team aber gleich fünfmal in der Paartalhalle an.

Trainerin Julia Rawein zog folgende Bilanz: „In dieser Besetzung ging einfach nicht mehr. Ich mache aber niemanden im Kader einen Vorwurf, der Einsatz hat gepasst. Aber mit der neu formierten Abwehr und sowohl ohne unsere Spielmacherin Sarah als auch ohne gelernten Kreisläufer konnten wir an diesem Tag gegen einen starken Gegner wenig ausrichten.“

Kissing Lang; Kefer (4/1); Eder (1); Huber (6); Sirch; Walther; Kalischko (1); Meißner (4/1); Herrmann; Bindal; Seitz (7).

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