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Landesliga Südwest

28.04.2019

Mering bekommt keinen Zugriff auf das Spiel

Schon früh waren die Meringer – von links Michael Fuchs, Torhüter Simon Kratzer und Noah Kusterer – der Verzweiflung nahe. Gegen Egg an der Günz lief beim MSV nichts zusammen, am Ende stand eine bittere 0:3-Niederlage.
Bild: Rudi Fischer

Der MSV findet gegen den SV Egg an der Günz überhaupt nicht ins Spiel. Nach der 0:3-Heimniederlage richten sich die Blicke weiter nach unten.

Es war nicht der Nachmittag für die Kicker des SV Mering. Im Heimspiel gegen den SV Egg an der Günz liefen die Gastgeber von der ersten Minute dem Gegner hinterher. Von Beginn an gaben die Gäste den Ton an, hatten mehr Spielanteile, waren ballsicherer und setzten sich so letztlich mit 3:0 durch.

Merings Coach Gerhard Kitzler war die Enttäuschung anzumerken: „Die erste Halbzeit war erschreckend schwach und in der zweiten Halbzeit hatten wir 20 Minuten Leben im Spiel gehabt. Da waren ein, zwei Situationen, bei denen man einen Elfer bekommen kann, aber über die 90 Minuten gesehen, geht der Sieg klar in Ordnung.“

Schon früh fällt der erste Gegentreffer

Es dauerte nicht lange, bis Merings Keeper Simon Kratzer das erste Mal hinter sich greifen musste. Bereits in der fünften Minute durfte Michael Seidel nach eine Ecke den Ball völlig ungestört zum 1:0 für den Gast einschieben. Mering haderte mit sich und dem Unparteiischen. Die Hausherren bekamen keinen Zugriff auf das Spiel und erarbeiteten sich kaum Chancen. Kurz vor der Pause dann fast schon etwas wie die Vorentscheidung zugunsten der Allgäuer: Nach einem weiten Ball warf sich Torhüter Simon Kratzer dem Angreifer mutig entgegen und brachte dabei seinen Gegner zu Fall – und Schiedsrichter Felix Wolf zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Michael Seidel sicher zum 0:2 aus Meringer Sicht. Den MSV-Akteuren fehlte es an der notwendigen Körpersprache, irgendwie fanden sie nie die richtige Antwort auf die schnell agierenden, ballsicheren und aggressiven Gäste. Des Öfteren hielt der junge Simon Kratzer die Seinen mit guten Paraden im Spiel. Ein ums andere Mal gelang es den Gästen, die Meringer Abwehr auszuhebeln.

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Kuriosität am Rande: Merings Ersatztorwart Adrian Wolf sah in der 72. Minute auf der Bank Gelb, nachdem er sich heftig über die Schiedsrichterentscheidungen aufgeregt hatte.

Ein Freistoß entscheidet die Partie

Auf dem Platz aber ging für die Meringer nichts. Und schließlich war es ein ruhender Ball, der für die endgültige Entscheidung sorgte. In der 79. Minute erhielt Egg einen Freistoß zugesprochen und diesen hämmerte Simon Schropp aus 25 Metern aus halbrechter Position unhaltbar zum 3:0 für die Gäste in die Maschen.

Die Enttäuschung bei den Meringern war groß und sie sollten dieses Spiel so schnell wie möglich abhaken. „Es ist natürlich immer sehr schwierig, wenn man so früh das 0:1 bekommt. Die Egger haben ihre Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht und uns wie im Hinspiel so den Zahn gezogen“, meinte Trainer Gerhard Kitzler.

Mering Kratzer, Fuchs (31. Rucht), Gocevic, Nix (85. Berger), Lutz, Cosar, Ludwig (55. Reich), Kristen, Utz, Kusterer, Kerber – Tore 0:1 Seidel (5.), 0:2 Seidel (38./FE), 0:3 Simon Schropp (79.) – Schiedsrichter Felix Wolf (Bad Tölz) – Zuschauer 90

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