Ringen

01.10.2018

TSC beißt sich oben fest

Benedikt Rieger vom TSC Mering (in Rot) bei seinem Sieg in einer unteren Klassen.
Bild: Matthias Biallowons

Die Meringer feiern den nächsten Sieg gegen die WKG Willmering/Cham.

Einen fulminanten Start legten die Ringer von der Paar in die neue Saison hin. Dabei feierten die Meringer am Samstag den vierten Sieg in Folge und festigen damit ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte. Bereits vor dem Kampf war Trainer Hannes Haring überzeugt, dass „wir Cham schlagen werden“. Spätestens nach der Waage war sich auch Sportwart Peter Tränkl sicher: „Wenn alles normal verläuft, dann können wir heute nur als Sieger von der Matte gehen“.

Diese Einschätzung sollte sich bewahrheiten, denn Cham hatte den technisch versierten Schwaben kaum etwas entgegenzusetzen, und verlor am Ende mit 13:24. Im Fliegengewicht machte Kilian Krupna nach einer 8:0 Führung mit Stefan Hammer kurzen Prozess und legte ihn „aufs Kreuz“ (Stand 4:0 für den TSC). Den Klassenunterschied zwischen Kadetten und Senioren demonstrierte Zsolt Dajka im Schwergewicht bis 130 Kilo griechisch-römisch: Dort fertigte er den deutschen Vizemeister im Freistil, Richard Stoll, mit zwei Aushebern und drei Durchdrehern souverän mit 16:0 ab (Stand 8:0). Bis 61 Kilo war Mering unbesetzt. Rudi Kraus bekam die Zähler kampflos (Stand 8:4). Einen spannenden Kampf zwischen zwei polnischen Spitzenringern bekamen die Zuschauer bis 98 Kilo im freien Stil geboten.

Merings Bartosz Sofinski stand wenige Sekunden vor dem Schluss vor dem Sieg, gab dann aber gegen den immerhin um 17 Kilo schwereren Witold Ciemierz die letzte Wertung ab und verlor mit 5:6. „Bartosz hat alles gegeben, der Angriff am Ende war unnötig“, analysierte TSC Vize-Vorstand Korbinian Krupna (Stand 8:5). Endlich mit dem richtigen Gewicht konnte Lennart Bieringer auch eine Klasse höher bis 66 Kilo sein Können unter Beweis stellen. Als würdige Vertretung für Moritz Zeitler zeigte er eine starke Leistung im freien Stil und siegte über Wladimir Maier technisch überlegen nach nur 2:30 Minuten (Stand 12:5). Ebenfalls schnell und sehenswert war der Sieg von Hannes Haring bis 86 Kilo. Im klassischen Stil benötigte er keine zwei Minuten, da war Tobias Eichstetter mit Überwürfen und Durchdrehern deklassiert (Stand 16:5).

Deutlich wohler fühlte sich Benedikt Rieger eine Klasse tiefer bis 71 Kilo griechisch-römisch. In Abwesenheit von Dominik Ringenberger präsentierte sich der Meringer vor allem im Stand bärenstark und punktete auch im Boden nach Belieben. So hieß es am Ende 17:0 gegen Lukas Meyer (Stand 20:5). Mal wieder einspringen musste Sportwart Peter Tränkl bis 80 Kilo. Die ungewohnte freie Stilart sowie der deutliche Altersunterschied machten sich im Laufe des Kampfes bemerkbar und so konnte der TSCler den „Vierer“ nicht verhindern (Stand 20:9). Ebenfalls ohne Chance war auch Nico Winter bis 75 Kilo Freistil: Gegen den ehemaligen polnischen Spitzenringer, Michal Malkiewicz, musste er sich mit 0:16 klar beugen (Stand 20:13). Wie gewohnt technisch versiert und angriffslustig agierte Niklas Guha bis 75 Kilo griechisch-römisch. Mit einem schnellen Überwurf beförderte er Christian Hammer in die gefährliche Lage, aus der es für den Chamer kein Entkommen gab und Mering so vier weitere Punkte auf sein Konto zum 24:13 Endstand hinzuzählen konnte. „Wir haben heute wieder überzeugt und gezeigt, dass wir kaum zu schlagen sind, wenn wir unseren Stil ringen“, lobte Krupna die Leistung seines Teams.

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