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Buchsbaumzünsler: Bekämpfen, Spritzen, Eier - Wie wird man den Falter los?

Warum der Buchsbaum mit einer akuten Bedrohung zu kämpfen hat
Der Buchsbaumzünsler ist nach seiner Nahrung genannt und bedroht die Buchsbaumbestände.
Foto: etfoto, Fotolia

Buchsbäume sind in Deutschland beliebt, da sie pflegeleicht und robust sind. Der Baum wird jedoch durch den Buchsbaumzünsler bedroht. Wie wird man den Falter los? Einige Tipps und Infos gibt es hier.

Buchsbäume sind pflegeleicht, robust und in nahezu jede Form zu bringen. Ein Grund, weshalb sie fester Bestandteil unserer hiesigen Gartenkultur sind – noch. Denn der eigentlich fast unverwüstliche Klassiker hat einen gefräßigen Feind: den fiesen Buchsbaumzünsler, einen unscheinbaren, weiß-braunen Falter. Gierig fällt dessen Nachwuchs über die Blätter seines Opfers her, mampft sich Stück für Stück voran und macht schließlich auch vor der Rinde an den Ästen nicht Halt. Derart geschwächt sterben nach und nach immer mehr Pflanzenteile des Buchsbäumchens ab. Vorbei ist’s mit der grünen Pracht.

Buchsbaumzünsler: Woher kommt der Schädling?

Ursprünglich stammt der Killer aus Übersee, genauer aus Ostasien. Experten vermuten, dass er über ein Containerschiff nach Deutschland verschleppt worden sein könnte. Hier jedenfalls scheint er sich pudelwohl zu fühlen, vermehrt sich fleißig und hat mittlerweile auch den Weg bis nach Österreich und in die Schweiz gefunden.

In den Pflanzen selbst ist der Schädling zunächst relativ schwer zu entdecken. Kein Wunder, sind seine Eier doch winzig und gut versteckt auf der Blattunterseite. Nach dem Schlüpfen passen sich die bis zu fünf Zentimeter großen Raupen des Buchsbaumzünslers mit ihrer grünen Farbe und den schwarzen Punkten perfekt ihrer Umgebung an. Derart getarnt geht der Unhold ans Werk. Bis zu vierzig Blätter am Tag gehen auf das Konto einer Raupe. Nimmersatt trifft es gut. Fressmaschine noch besser.

Den Buchsbaumzünsler bekämpfen: Wie wird man den Falter los?

Natürliche Feinde hat der Invasor bislang keine – Vögel verschmähen ihn offenbar. Hobbygärtnern sind die Hände gebunden. Ihnen bleibt bei akutem Befall nur der Schritt zu Insektiziden, seien sie nun biologischer oder chemischer Natur. In ersterem Fall haben sich besonders Produkte auf Basis des Bacillus thuringiensis bewährt, ein nutzierschonendes Fraßgift, welches in Wasser gelöst sorgsam auf die befallenen Pflanzen gespritzt werden muss. Chemische Mittel hingegen sollten definitiv die letzte Wahl der Waffen sein.

Mit etwas Glück kann ein radikaler Rückschnitt den Buchs vor einem tödlichen Ende bewahren. Ist die völlige Zerstörung unvermeidlich oder gar bereits eingetreten, rät das Umweltamt, die Pflanzen luftdicht verpackt im Restmüll zu entsorgen, um eine weitere Verbreitung des Schädlings zu vermeiden. Diese sei jedoch laut Wissenschaftlern des Darmstädter Instituts für biologischen Pflanzenschutz ohnehin nicht mehr aufzuhalten.

Buchsbestände bedroht: Cylindrocladium buxicola und Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaumzünsler ist nicht die einzige Bedrohung der hiesigen Buchsbestände: Auch ein aggressiver Pilz mit dem schwer eingängigen Namen Cylindrocladium buxicola machen ihnen das Leben schwer. Aufgrund des dichten Blätterkleides trocknen die Pflanzen nach einem Regenschauer nur langsam ab. Leichtes Spiel für den Pilz. Hat dieser das Bäumchen befallen, zeigen sich auf den Blättern zunächst hellbraune Flecken, bevor diese innerhalb kürzester Zeit abfallen. Die Krankheit breitet sich schließlich unaufhaltsam aus, tötet die Triebe und schließlich die ganze Pflanze. Ein Schutz ist nur vorbeugend möglich durch eine Behandlung gegen Echten Mehltau. Außerdem sollte der Buchs so wenig Stress wie möglich ausgesetzt, das heißt optimal mit Wasser und Nährstoffen versorgt sowie nach Möglichkeit nicht in einen Pflanzkübel gesetzt sein. Erkrankte Pflanzen müssen umgehend entfernt werden und dürfen nicht an gleicher Stelle durch Buchs ersetzt werden, da der Pilz jahrelang im Boden überdauert.

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