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Buchsgarten und Gartenteich: Die Gartenanlage der Familie Schmid

Wie eine Gartenanlage in Hiltenfingen zur Familiensache wurde
Den Mittelpunkt des Gartens der Familie Schmid bildet ihr Gartenteich. Dort quartiert sich jeden Frühling ein Wildenten-Paar ein.
Foto: Reinhold Ratzer (Archiv)

Die Familie Schmid pflegt einen großen Garten auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern. Neben einem Teich und einem Buchsgarten kommen der Familie immer wieder neue Ideen.

Wenn der Frühling seine ersten Vorboten schickt, geht Marianne Schmid auf Entdeckungsreise im eigenen Garten. Auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern findet man unzählige Ecken, an denen es sprießt, langsam austreibt und grünt. „Das ist für mich die schönste Zeit“, sagt die Rentnerin, die mit ihrem Mann eines der beiden Häuser auf dem Grundstück bewohnt. Im zweiten lebt der Sohn mit Familie. Zuerst standen auf der Grünfläche nur ein paar Bäume. Dann, als der Sohn anfing zu bauen, wurden beim Feierabendbier auf der Terrasse die ersten Gartenpläne geschmiedet Schnell war man sich einig, dass ein Teich entstehen sollte. Als der Bagger das große Teichbett ausgehoben hatte und die Erde vom Aushub noch auf kleinen Hügeln im Gelände lag, wurde kurzerhand beschlossen, einen hügeligen Garten um den Teich zu gestalten. Der Baggerfahrer zog also von dannen ohne die Erde zu entfernen. Mit der Entstehung der Wasserfläche war der Startschuss gefallen. In den folgenden Jahren wuchs der Garten. Hier und da kamen Beete hinzu. Und auch heute unterliegt er einem ständigen Wandel. „Ich mag es gerne, zu beobachten, wie sich alles ändert. Oft spiegeln sich Veränderungen im Leben im eigenen Garten wieder“, sagt Marianne Schmid.

Buchsgarten: Was hilft gegen das Buchssterben?

Nicht alle Änderungen fallen leicht. So muss sich die Familie etwas Neues für den Buchsgarten einfallen lassen. Einige der Pflanzen sind vom Buchssterben betroffen. Man kann zwar die befallenen Blätter gründlich entfernen und verbrennen, allerdings bremst das die Krankheit höchstens. Aufhalten lässt sie sich so nicht. Doch Marianne Schmid ist überzeugt, dass das die Natur am besten selbst regelt. Dennoch: „Der Gedanke tut weh, diesen schönen Teil des Gartens zu verlieren“, sagt Schmid. „Aber unser Sohn hat schon eine neue Idee.“ Dass dieses Gartenparadies in Hiltenfingen ein Familienprojekt ist, wird deutlich, wenn der große Teich alle drei Jahre ausgepumpt wird, um den Schlamm zu entfernen. Dann helfen alle zusammen und die Enkelkinder machen ein Fest daraus. Abgesehen von dieser Großaktion bereitet der Teich recht wenig Arbeit und regeneriert sich weitestgehend selbst. „Als wir noch Kois hatten, war das Wasser sehr schmutzig“, erzählt Marianne Schmid. Jetzt leben zwischen den Seerosen Frösche und Kröten.

Foto: © Reinhold Ratzer

Ein Teich als Mittelpunkt im eigenen Garten: Wildenten sind im Frühjahr zu Gast

Die Familie versammelt sich oft auf dem Steg am Wasser, um hier gemeinsam Brotzeit zu machen. „Das ist der Mittelpunkt und das Herzstück des Gartens“, sagt die Rentnerin. Und seit fünf Jahren empfängt die Familie im Frühjahr ganz besondere Gäste an ihrem Teich. Für einige Wochen quartiert sich ein Wildenten-Paar im Garten ein. Dann kommen die Enkel gerannt und rufen: „Oma, die Enten sind da!“ Für Marianne Schmid ist es eine Freude, die Enkelkinder im Garten aufwachsen und spielen zu sehen. Das erinnert sie an ihre Kindheit. Das gute Gespür für Pflanzen hat die Blumenliebhaberin von ihrer Mutter. Sei es beim Umtopfen oder Zuschneiden, sie hält sich nicht an Anleitungen oder Bücher. Und manchmal braucht eine Pflanze eben mehrere Anläufe. So wie der Ginkgo. Den haben die Schmids viermal umgesetzt, bis sie den richtigen Platz für ihn gefunden hatten. Jetzt gedeiht er prächtig. Wenn es um ihre Schützlinge geht, hat Marianne Schmid eine Engelsgeduld. „Ich kann nichts wegschmeißen, was blüht“, sagt die Gärtnerin. Das hat zur Folge, dass sich im Hausflur und im Wintergarten ein Blumentopf an den anderen reiht. „Ich nehme mir immer vor, nicht noch mehr Töpfe zu bepflanzen. Aber ich schaffe es nicht.“ Die Freude, beim Wachsen zuzusehen, ist einfach zu groß. Auf ein gutes Wachstum hofft Marianne Schmid auch beim ihrem neuesten Schützling. Seit letztem Jahr steht eine Lotusblume in der Nähe des Teichs. Die sehr empfindliche Pflanze braucht konstant über 25 Tage eine Wassertemperatur über 25 Grad Celsius zum Austreiben. Da das im Teichwasser nicht unbedingt gegeben ist, steht sie in ihrem eigenen Topf. Vielleicht öffnet sich ihre Blüte pünktlich mit der der Seerosen im Juni.

Foto: © Reinhold Ratzer

Am meisten Arbeit macht das Unkraut im Gemüsebeet. Dafür können die Kinder Erbsen, Kartoffeln oder Rüben aus den Frühbeeten ernten. Und wenn es mal mehr Unkraut ist als man schafft, lautet ihre Parole: „Mach dich nicht verrückt!“ Die Gartenarbeit soll nicht zum Stress werden. Und das Ausruhen und Genießen gehört eben auch zum Gärtnerglück. Das macht Marianne Schmid am liebsten im Liegestuhl unter dem Kugelahorn, der im Sommer angenehmen Schatten spendet. Von hier ist ein großer Teil des Gartens einsehbar. Man ist umringt von Sträuchern, fühlt sich aber nicht eingeengt, weil der Blick in die Weite der Gartenlandschaft fällt. Bald kann sie dort die warmen Sonnenstrahlen genießen. Bis dahin geht Marianne Schmid eben auf Entdeckungstour durch ihr Reich. Und es dauert bestimmt auch nicht mehr lange bis ein Enkelkind ruft: „Oma, die Enten sind da!“

Der Ginkgo kurz vorgestellt: Wirkung bei altersbedingten Krankheiten

Der Ginkgo ist offiziell der Baum des Jahrtausends. Ein ganz schön hochtrabender Titel, zugegeben. Doch tatsächlich hat das Gewächs aus Fernost einiges zu bieten: So wird er in Asien wegen seiner Lebenskraft als kraftspendend, ja gar als heilig verehrt, sein zweigeteiltes Blatt als Symbol der Liebe und der Harmonie gesehen. Was so esoterisch klingt, hat einen ernstzunehmenden Hintergrund. So trieb der Tempelbaum in Hiroshima nach der verheerenden Atombombenexplosion im Jahr 1945 noch im selben Jahr wieder aus. Auch in der Medizin sind die Bestandteile des bist zu 1000 Jahre überdauernden Baumes, die Rinde, die Blätter und die Früchte, äußerst geschätzt: Wissenschaftler belegten in jüngsten Studien eine wesentliche Wirkung von Gingko-Präparaten auf altersbedingte Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen, Schlaganfälle oder Alzheimer bei ausbleibenden Wechselwirkungen oder Unverträglichkeiten. Möglich also, dass der Baum des Jahrtausends dabei helfen kann, bislang unheilbare Krankheiten zu besiegen.

Steckbrief:

  • Name: Zwerg-Seerose
  • Botanischer Name: Nymphaea tetragona
  • Familie: Seerosengewächse (Nymphaeaceae)
  • Gattung: Seerosen (Nymphaea)
  • Lebensraum: Nordeuropa, Nordasien,
    Nordamerika sowie Ostasien
  • Lebenszyklus: mehrjährig
  • Blütezeit: Juni bis September
  • Blütenfarbe: weiß, hellgelb, karminrot
  • Wuchstiefe: 10 bis 30 Zentimeter
  • Boden: nährstoffreicher Boden mit pH-Wert
    zwischen 4,6 und 7,5
  • Pflegehinweis:
    äußerst anspruchslose Pflanze
    verblühte Blüten und abgestorbene Blätter
    entfernen
    sparsam mit Wasserpflanzendünger düngen,
    da es im Teich sonst zu
    unerwünschtem Algenwachstum kommen kann
    Rückschnitt nur im Kübel nötig – dann direkt am
    Ansatz abschneiden
    bei heftigem Pilzbefall eventuell die Blätter mit
    einem Fungizid einpinseln
    im Winter drinnen in einem mit Wasser gefüllten
    Eimer überwintern oder das Pflanzgefäß im
    Teich mit einem entsprechenden Frostschutz aus
    Styropor oder Torfmull vor der Kälte schützen
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