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Leipheim

20.06.2017

A8: Lastwagen fährt mit ungesichertem Gefahrgut zu schnell

Auf der A8 bei Leipheim hat die Polizei am Montagnachmittag einen Lastwagen kontrolliert. Der Fahrer war zu schnell mit ungesicherter Ladung unterwegs gewesen.
Bild: Widemann

Ein Lastwagen war am Montagnachmittag auf der A8 mit tonnenschwerem und ungesicherten Gefahrgut unterwegs. Als die Polizei ihn kontrollierte, kamen noch viel mehr Verstöße heraus.

Auf der Autobahn A8 bei Leipheim hat die Autobahnpolizei am Montagnachmittag einen Lastwagen aus Bulgarien kontrolliert. Dabei kam heraus, dass der Fahrer beim Transport von tonnenschwerem Gefahrgut gegen eine Reihe von Regeln verstoßen hat.

A8 bei Leipheim: Lastwagen mit ungesichertem Gefahrgut zu schnell unterwegs

Der Sattelzug hatte 22 Tonnen Stahlplatten und 1200 Kilo ätzende Flüssigkeit geladen, wobei beides nur mangelhaft gesichert war. Außerdem hatte der Lkw-Fahrer nicht die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung dabei, die Prüffrist für den Feuerlöscher war überschritten und er besaß keine Erlaubnis, in der EU Lastwagen zu fahren.

Als die Polizeibeamten den Geschwindigkeitsausschreiber des Lastwagens überprüften, stellten sie fest, dass der Fahrer viel zu schnell unterwegs war: Anstatt der erlaubten 80 Stundenkilometer hatte er Höchstgeschwindigkeiten von rund 103 Stundenkilometern erreicht.

Zahlreiche Verstöße: Lastwagenfahrer hat Ruhezeiten nicht eingehalten

Auch die vorgeschriebenen Ruhezeiten hatte der LKW-Fahrer ignoriert. Die Polizei verbot ihm die Weiterfahrt. Seine Firma organisierte einen Ersatzfahrer. Sowohl das bulgarische Transportunternehmen als auch der Lastwagenfahrer müssen jetzt mit dreistelligen Bußgeldern rechnen. AZ

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