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Neuheiten

07.03.2013

Das Schloss steht, der Drache kommt noch

Eine der beiden Neuheiten steht im Legoland-Feriendorf bei Günzburg-Deffingen. Diese Ritterburg verfügt über 34 Zimmer mit insgesamt 202 Betten. Vor dem herrschaftlichen Gebäude soll noch ein Drache aus Legosteinen aufgestellt werden.
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Eine der beiden Neuheiten steht im Legoland-Feriendorf bei Günzburg-Deffingen. Diese Ritterburg verfügt über 34 Zimmer mit insgesamt 202 Betten. Vor dem herrschaftlichen Gebäude soll noch ein Drache aus Legosteinen aufgestellt werden.

Für die Ritterburg im Feriendorf und das Reich der Pharaonen investiert Legoland Deutschland zehn Millionen Euro

Günzburg An der Zufahrt zum Legoland-Feriendorf noch eine Kurve nach rechts, vorbei an den Ägypten-Häusern und dann – hier steht sie: die neue, stattliche Ritterburg. Nicht aus Legosteinen, sondern aus festem Mauerwerk. Das Burghotel mit seinen 34 Zimmern ist eine von zwei Neuheiten im Legoland Deutschland in Günzburg. Die andere ist die interaktive Fahrattraktion Tempel X-pedition. Zur Saisoneröffnung am 23. März gehen beide in Betrieb. Heute informiert der Freizeitpark bei der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin über die Neuerungen.

In der Burg wird noch emsig gewerkelt. Nicht von Rittern und Burgfräulein, sondern von Handwerkern aus der Region. Zum fünften Geburtstag seines Feriendorfes will das Legoland Deutschland Resort seine Bedeutung als Kurzreiseziel für Familien stärken. Deshalb präsentiert es in der Saison 2013 ein neues Übernachtungserlebnis – eine herrschaftliche Ritterburg.

Sie hat 34 Zimmer, die mit zahlreichen Legomodellen ausgestattet sind. Die Räume verfügen über einen Elternbereich, ein Schlafgemach für die Kinder mit bis zu zwei Stockbetten und ein separates Badezimmer. Insgesamt sind es 202 Betten. Das Besondere: „In 33 Zimmern ist eine Sechser-Belegung möglich. Ein weiteres ist ein behindertengerechtes Zimmer“, berichtet Legoland-Sprecherin Marion Pachmann. Jeder dieser Räume verfügt über zwei Flachbildschirme – einen für die Erwachsenen, den anderen für die Kinder. Preis: ab 411 Euro für vier Personen (je eine Übernachtung inklusive Frühstück und Zwei-Tageskarte). „Das Angebot wird super angenommen. Es liegen schon zahlreiche Buchungen vor“, so Pachmann. Da die Besucher nicht mit dem Pferd kommen, sondern mit dem Auto, werden 40 zusätzliche Parkplätze geschaffen. Vor einer Zugbrücke, die zur Ritterburg führt, wird noch ein großer Drache aus Legosteinen aufgestellt.

Mit Lichtpistolen auf der Jagd nach Mumien und Skeletten

Von Feriendorf führt direkt ein Weg durch den Wald zum Park. Nahe des zweiten Parkeingangs wurde das Land der Abenteuer um 6000 Quadratmeter erweitert. Dort entsteht ein Reich der Pharaonen. Herzstück ist eine Indoor-Fahrattraktion durch einen mystischen Tempel für die ganze Familie. „Hier begeben sich kleine und große Schatzsucher in einem Jeep auf eine Entdeckungsfahrt durch verschiedene Kammern eines altägyptischen Tempels“, beschreibt Marion Pachmann die Neuheit. An der Fahrstrecke gilt es, Ziele wie Mumien und Lego-Skelette mit Lichtpistolen, die am Fahrzeug befestigt sind, zu treffen. Am Ziel, in der Grabkammer des Pharao, können die Abenteurer dann an einer Tafel ablesen, wie viele Punkte sie gesammelt haben.

Zum Land der Pharaonen gehören ein ägyptischer Platz mit Obelisk als Sonnenuhr, Spielplatz, Lego-Szenerien aus Ägypten sowie ein Shop. Dies alles und die Ritterburg kosten insgesamt etwa zehn Millionen Euro. Für Legoland Deutschland ist es die größte Investition seit Eröffnung des Parks vor elf Jahren.

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