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Futsal

22.01.2019

Derbyfieber bei der Kreismeisterschaft: Wer gegen wen antritt

Sparkassen-Chef Daniel Gastl (links) und die stellvertretende Landrätin Simone Riemenschneider-Blatter teilten sich die schöne Aufgabe, acht Mannschaften in zwei Gruppen zu losen. Turnierleiter beim 37. Sparkassen-Cup ist Gerhard Weng.
Bild: Bernhard Weizenegger

Die Landkreis-Titelkämpfe in Günzburg versprechen brisante Begegnungen. Schon das Eröffnungsspiel löst Derbyfieber aus. Der Titelverteidiger fällt aus der Favoritenrolle.

Da kündigt sich ein wirklich spektakuläres Finale an: Zwei ausgeglichene Spielgruppen, hoch brisante Duelle und Derbyatmosphäre pur bescherten Sparkassen-Chef Daniel Gastl und Kreisrätin Simone Riemenschneider-Blatter den heimischen Fußball-Fans gestern bei der Auslosung zur Futsal-Landkreismeisterschaft. Die wird am Samstag ab 17 Uhr in der Rebayhalle Günzburg ausgespielt (siehe „So läuft das Turnier“).

Schon das Eröffnungsspiel der insgesamt 37. Endrunde um den Sparkassen-Cup löst Derbyfieber aus. Überraschungs-Finalstarter TSV Wasserburg trifft auf den ambitionierten Türk GB Günzburg, der in der Qualifikation groß aufgetrumpft hatte. Auf ihre Fans dürfen sich die Kreisklasse-Kicker mit Sicherheit verlassen; bereits im Qualifikationsturnier hatten die TGB-Sympathisanten für eine prächtige Atmosphäre gesorgt.

Futsal-Kreismeisterschaft: Nachbarn treffen in Gruppe 1 aufeinander

Zusätzliche Derbywürze bringt der SC Bubesheim in die Gruppe 1. Im Jugendbereich arbeitet der Bezirksligist seit geraumer Zeit eng mit seinem Nachbarn in Wasserburg zusammen, bei den Erwachsenen dürfte das Futsal-Duell durchaus Prickeln auslösen. Als gewiss nicht chancenlose „Zugabe“ in Gruppe 1 darf sich die SpVgg Krumbach fühlen, zumal der Tabellenführer der A-Klasse West 1 ohne jeden Druck ins Turnier startet.

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Auf die Bubesheimer trifft das nicht zu. Der Turnier-Gastgeber ist als einziger Bezirksligist im Feld in der Favoritenrolle. Neben anderen Experten setzt Spielleiter Gerhard Weng auf das Team um Spielertrainer Marvin Länge. „Aufgrund der Vorrunden-Erkenntnisse“, sagt der Funktionär, der alle vier Qualifikations-Turniere gesehen hat. Aber Weng fügt auch hinzu, „dass in dieser Gruppe auf emotionaler Ebene sehr viel passieren kann.“

Neuauflage des Vorjahresfinales in Gruppe 2

In der Gruppe 2 dagegen „überwiegt die Ausgeglichenheit“, bemerkt Weng mit einem Blick aufs Tableau. Hier wird es zu einer Neuauflage des Vorjahres-Finales zwischen der SG Reisensburg-Leinheim und der SG Röfingen-Konzenberg kommen. Es könnte ein ganz entscheidendes Duell werden, wenn es um die Vergabe der Halbfinal-Plätze geht. Mindestens ebenso gute Aussichten, im Turnier sehr weit zu kommen, rechnen sich nämlich auch die Fußballer der SpVgg Wiesenbach aus. Der Kreisligist stellte beim Qualifikationsturnier in Ichenhausen die mit Abstand beste Mannschaft und dürfte auch am Samstag zu beachten sein.

Gastl schneidet derweil ein Thema an, das ihn als Vertreter des namensgebenden Sponsors besonders interessiert: „Bei solchen Turnieren ist mir das Fairplay am Wichtigsten.“ Einen Favoriten kann der Sparkassen-Chef nicht benennen; es komme ja unter anderem darauf an, „wie sich eine Mannschaft im Turnier entwickelt“, kommentiert er.

Übrigens: Für den neuen Vorsitzenden der Sparkasse Günzburg-Krumbach sowie für Riemenschneider-Blatter, die als Stellvertreterin von Landrat Hubert Hafner zur Auslosung kam, war es jeweils der erste Auftritt als „Glücksfee“.

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