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Burgau

23.11.2017

Die Außenbewirtung wird wieder auf 22 Uhr beschränkt

Die Außengastronomie in Burgau soll nur noch bis 22 Uhr erlaubt sein.
Bild: Silvio Wyszengrad (Symbolbild)

Ein Restaurant in Unterknöringen hatte als einziges in der Stadt die Erlaubnis bis 23 Uhr. Der Hauptausschuss verlängert die Ausnahmeregelung aber aus einem bestimmten Grund nicht.

Die erlaubten Zeiten für die Außenbewirtung in Burgau werden wieder vereinheitlicht. Als einziger Gaststätte in der Stadt, so sagte Bürgermeister Konrad Barm jetzt im Hauptausschuss, war der Ristorante da Raffaele in Unterknöringen gestattet worden, bis 23 Uhr im Außenbereich die Gäste zu bewirten. Normalerweise ist das nur bis 22 Uhr möglich. Im Juni 2016 hatte das Lokal aber eine Verlängerung um eine Stunde beantragt, heißt es in den Unterlagen zur Sitzung. Der Hauptausschuss gab daraufhin im Oktober desselben Jahres sein Okay, aber nur befristet für 2017. Im Oktober dieses Jahres wurde der Betreiber der Gaststätte darauf hingewiesen, dass die Genehmigung ausläuft. Er beantragte dann wieder eine verlängerte Außenbewirtung, dieses Mal aber auf Dauer. Bedarf bestehe nach wie vor und Beschwerden habe es keine gegeben.

Sowohl bei Bürgermeister Barm als auch bei seinem Stellvertreter Martin Brenner hätten sich aber in den Sprechstunden durchaus Nachbarn dafür ausgesprochen, die Genehmigung nicht zu verlängern, sodass eine Außenbewirtung um 22 Uhr endet. „Die Nachbarschaft ist nicht ganz so glücklich“, sagte Barm im Ausschuss. Fraktionskollege Jürgen Pauer (Freie Wähler) sprach sich für eine einheitliche Regelung im Stadtgebiet aus. Zwar habe die Polizei keine Bedenken gegen die Genehmigung der Außenbewirtung vorgebracht, heißt es in den Unterlagen. Aber die Ausschussmitglieder beschlossen einstimmig, dem Antrag des Restaurant-Betreibers nicht zu entsprechen. Die Familie Quarta betreibt das Lokal, sie will sich zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht öffentlich zu dem Thema äußern, sagte ein Familienmitglied auf Anfrage unserer Zeitung.

Hingegen stimmten die Ausschussmitglider zu, dass der Kreisverband Günzburg des Kinderschutzbunds auch mit der Ferienbetreuung im nächsten Jahr beauftragt wird. Der Zuschuss der Stadt beträgt 1000 Euro pro Woche, wenn Bedarf für eine zweite Gruppe besteht kommen 500 Euro hinzu. Teilnehmen können nur Kinder von Burgauer Bürgern oder von Personen, die in der Stadt arbeiten. Der Kinderschutzbund kümmert sich bereits seit dem Jahr 2011 um die Ferienbetreuung. Jeweils eine Woche in den Oster- und Herbstferien, drei oder vier in den Sommer- und während der kompletten Herbstferienwoche wird die Betreuung in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der Grundschule angeboten. In diesem Jahr nahmen in den Osterferien im Schnitt zehn, in den Pfingstferien 14, in der ersten Sommerferienwoche 25, in der zweiten 14 und in der dritten Woche acht Kinder teil, in den Herbstferien waren es fünf. Die Gesamtkosten für die Betreuung lagen bei 6500 Euro.

Außerdem war der Ausschuss dafür, weitere Zeiten in der Eishalle für die Grundschule Burgau zu genehmigen. Das sei mit dem vorhandenen Personal zu leisten.

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