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Bubesheim

13.10.2019

Für die Kreuzung in der Ortsmitte gibt es eine Lösung

Neben der Trinkwasserversorgung war die Kreuzung in der Ortsmitte eines der Hauptthemen bei der Bürgerversammlung in Bubesheim. Wenn alles verläuft wie geplant, entsteht dort im kommenden Jahr eine Ampelanlage.
Bild: Wieser

Der Verkehr in der Ortsmitte und die Trinkwasserversorgung interessieren die Bubesheimer bei ihrer Bürgerversammlung besonders.

Die Ampelanlage kann kommen. Einen Entwurf zu einer sinnvollen Lösung für die in der Vergangenheit viel diskutierte Kreuzung in der Ortsmitte hatte das Staatliche Bauamt bereits in einer der vergangenen Sitzungen im Bubesheimer Gemeinderat präsentiert. Alles andere mache keinen Sinn, so habe die Aussage seinerzeit gelautet, erinnerte Bürgermeister Walter Sauter am Donnerstag bei der Bürgerversammlung im Bürgerhaus. Vor Kurzem habe er die Information erhalten, dass der Plan bis Ende Oktober vorliege. Dann werde das Staatliche Bauamt direkt in die Ausschreibung gehen.

Ampelanlage: Wenn alles klappt, wird im nächsten Jahr gebaut

„Wenn alles läuft, bekommen wir die Ampel im nächsten Jahr“, so der Bürgermeister. Allerdings sei es derzeit schwierig, Firmen zu gewinnen, da diese zumeist alle ausgelastet seien.

Die Gemeinde Bubesheim wird ihr Trinkwasser künftig ergänzend von den Stadtwerken Günzburg beziehen (wir berichteten). Vorgesehen sei, dass die Leitung im Frühjahr gebaut werde, bis dahin werde man mit Trinkwasser aus Leipheim versorgt. Um das Wasser aus den zwei Bubesheimer Brunnen wieder in das Leitungsnetz einspeisen zu können, werde die Gemeinde im kommenden Jahr den Bau des neuen Wasserhauses in Angriff nehmen. Die technische Betriebsführung könne möglicherweise von den Stadtwerken übernommen werden, erklärte der Bürgermeister auf die Frage eines Bürgers, wer die Wasserversorgungsanlage betreue. Das das ganze allerdings einen „Pferdefuß“ habe, wollte Sauter den knapp 40 anwesenden Bürgern nicht verschweigen: „Wir haben eine sehr hohe Investition vor uns und dieses Geld müssen die Bürger bezahlen.“ 2,2 Millionen habe das Ingenieurbüro eingeplant. Dies werde sich in einem Verbesserungsbeitrag wie auch im Wasserpreis niederschlagen, nachdem die Wasserversorgung kostendeckend arbeiten müsse. Eine „Hausnummer“, danach katte ein weiterer Bürger gefragt, könne man derzeit nicht nennen.

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Geplantes Gaskraftwerk beschäftigt die Bubesheimer

Auch das Gaskraftwerk kam zur Sprache: Vor etwa acht Jahren hätten die Wellen eines Für und Wider hinsichtlich eines Gas- und Dampfturbinenkraftwerks mit vielen hoch qualifizierten Arbeitskräften und etwa zwei Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen sehr hochgeschlagen. Jetzt sei man bei einem ganz normalen Gaskraftwerk angelangt, mit zehn bis 20 normalen Beschäftigten und Null Gewerbesteuereinnahmen. Ob gebaut werde, das wisse man bis heute nicht. Gefragt wurde, wie lange das Gelände noch bereitgestellt werde. Dies sei bereits diskutiert worden, es sollen noch Gespräche stattfinden und der Zweckverband werde eine Entscheidung treffen, erklärte Sauter.

Bürgermeister will gemeinsamen Bauhof mit Kötz

Was steht weiter in Bubesheim an? Einen Bauhof gibt es in der Gemeinde nicht, die Arbeiten müssen an Fremdunternehmen vergeben werden. Sein Wunsch wäre die Realisierung eines gemeinsamen Bauhofs Kötz-Bubesheim, bei der sich die Gemeinde Bubesheim finanziell beteiligen müsste, so Sauter. Damit hätte man Zugriff auf Personal und Maschinen, die dann für die Pflege der gemeindlichen Flächen und Grünanlagen zur Verfügung stünden. Weiter informierte der Bürgermeister zum Pilotprojekt der LEW Telnet für einen kostenfreien Glasfaserzugang: Die Verlegung der Leerrohre verlaufe zügig, bisher seien 40 Prozent der Gemeindestraßen abgeschlossen. Das ausführende Unternehmen habe versichert, dass sämtliche noch offene Flächen vor dem Winter geschlossen würden.

Ein Bürger wollte wissen, ob es denn in Bubesheim noch Asylbewerber gebe, was Sauter verneinte. Fragen gab es am Donnerstag wenige, dafür Lob: Privatpersonen hatten im Baugebiet Untere Lache an Verkehrsinseln Bepflanzungen vorgenommen, weitere gab es an verschiedenen anderen gemeindlichen Flächen, wie bei der Grottenau-Brücke. „Ehrenamtliches Engagement ist im Dorf da“, betonte Bürgermeister Sauter.

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