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20.03.2009

Gloriosa kann jetzt wieder klingen

Ulm (köd) - Ruhe in der extremen Anspannung, Langsamkeit in der höchsten Konzentration: Als die fast fünf Tonnen schwere Gloriosa, die größte Glocke des Ulmer Münsters, den Durchlass zum Orgelboden passierte, hielten nicht nur Lothar Breidenich und sein Team von der hessischen Spezialfirma Rincker den Atem an.

Hat doch der Durchlass insgesamt nur ganze fünf Millimeter mehr Durchmesser als die große Glocke mit ihren 199,5 Zentimetern. Glorosia hat in Ulm eine wichtige Aufgabe zu erfüllen: Allljährlich läutet sie am 17. Dezember zur Erinnerung an die Zerstörung der Stadt ab 19.15 Uhr eine Viertelstunde lang.

Sperrung während der Arbeiten

Gestern war das Münster wegen der Gefahren beim Hochziehen der letzten beiden Glocken gesperrt gewesen. Am Morgen hatte die zweitgrößte Glocke, die 4301 Kilogramm schwere Dominica, die vier Durchlässe bis zur Glockenstube passiert und war in den Glockenstuhl zurückgekehrt.

Gloriosa kann jetzt wieder klingen

Bereits am Mittwoch sollen die Menschen in Ulm und Neu-Ulm das Geläut der zehn Münsterglocken wieder hören können. Während der Pause durch die Reparaturarbeiten mussten die Menschen lange darauf verzichten. Am Mittwoch werden die Glocken nun wieder eingeläutet. Geschwiegen hatten sie seit dem 16. September 2005, abgelassen worden waren sie Anfang Oktober 2006. Am Ostersonntagmorgen wird das Geläut die Gläubigen nach langer Pause wieder zum Gottesdienst rufen.

Bei uns im Internet

Mehr Bilder von den Glocken des Ulmer Münsters unter

guenzburger-zeitung.de

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