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Günzburger Wasserwacht ist im Strudel nach unten

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Kommentar Von Till Hofmann
22.08.2019

Die Günzburger Wasserwacht hat Probleme. Und die sind ganz vielschichtig.

Die Zahlen auf Landesebene lesen sich imposant: Die Wasserwacht in Bayern ist danach nicht nur die größte Gemeinschaft des Bayerischen Roten Kreuzes, sondern auch der größte Wasserwacht-Landesverband in Deutschland. Über 130000 Mitglieder, davon gut 70000 Aktive, organisieren sich in 556 Ortsgruppen mit über 600 Wachstationen, 256 Schnelleinsatzgruppen und fünf Hochwasserzügen. Rund 7000 Einsätze würden jedes Jahr im Freistaat geleistet. Und mehr als 10000 Kinder würden – ebenfalls Jahr für Jahr – schwimmen lernen. Das ist wichtig in einer Zeit, in der die Fähigkeit, sich im Wasser bewegen zu können, offenbar schwindet.

Die Günzburger Wasserwacht scheint zu dieser eindrucksvollen Bilanz jedoch nicht viel beizutragen. Und es macht den Eindruck, dass es den wenigen Engagierten auch richtig schwer gemacht wird. Wer anderen helfen soll, wenn es im Extremfall um Leben und Tod geht, muss selbst fit sein und sich fit halten können. Es fehlt an Personal, an Trainingsmöglichkeiten, an Motivation. Das ist sehr schade.

Ist da doch noch ein Hoffnungsschimmer? Denn wenigstens die Nikolausfeier ist auf der Internetseite der Günzburger als einziger Termin festgehalten. In der Wasserwachthütte am 8. Dezember. Dann kommt die Jahreszahl: 2017.

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