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Ichenhausen
23.04.2021

Versuchte Geldwäsche wird für 60-jährigen Ichenhauser teuer

Licht ins Dunkel hat die Polizei bei einem Versuch von Geldwäsche in Ichenhausen gebracht.
Foto: Bernhard Weizenegger

Einen Fall aus dem Bereich Wirtschaftskriminalität meldet die Polizeiinspektion Günzburg. Dabei geht es um Geld, das unrechtmäßig in die Türkei überwiesen wurde.

Demnach wollte am 15. April ein 60-jähriger Ichenhauser schnell zu Geld kommen - und muss nun teuer dafür bezahlen. Der mutmaßliche Betrüger gab gegenüber der Polizei an, er sei von einem Bekannten aus der Türkei gebeten worden, eine Überweisung in Höhe von 1300 Euro auf seinem Bankkonto entgegenzunehmen. Der Bekannte könne dies aus technischen Gründen in der Türkei nicht. Der beschuldigte Ichenhauser erklärte sich einverstanden, da er dabei keine strafbare Handlung erkannt haben wollte. Er habe die Summe erhalten und daraufhin das Geld per Western Union in die Türkei transferiert.

Die Einzahlerin der 1300 Euro erstattete jedoch Anzeige wegen Betrugs. Daraufhin forderte die Bank den Kontoinhaber aus Ichenhausen auf, ihr das Geld zurückzuzahlen. Erst da wollte der 60-Jährige den eigentlichen Sinn des Geldtransfers erkannt haben.

Das Eingeständnis, sich am Betrug beteiligt zu haben, räumte der Beschuldigte erst nachträglich bei der Polizei ein. Er gab schließlich zu, lediglich 950 Euro in die Türkei weitergeleitet und 350 Euro für sich verbraucht zu haben. (AZ)

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