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Jettingen-Scheppach

20.01.2020

Jungbürger unterstützen Bürgermeisterkandidaten der CSU

CSU-Bürgermeisterkandidat Michael Fritz (vordere Reihe, Fünfter von links) bekommt Unterstützung. Am Sonntag nominierten die Jungbürger Jettingen nicht nur ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl in den Marktgemeinderat, sondern mit ihm auch einen offiziellen Bewerber für das Amt des Bürgermeisters.
Bild: Peter Wieser

Bisher stellt die die kleinste Fraktion den Dritten Bürgermeister in der Kommune. Jetzt strebt die Gruppierung drei oder mehr Sitze im Gemeinderat an.

Jetzt haben auch die Jungbürger Jettingen einen offiziellen Bewerber für die Wahl zum Ersten Bürgermeister: Am Sonntag wurde CSU-Kandidat Michael Fritz einstimmig zu ihrem Bürgermeisterkandidaten gekürt. „Wir sind stolz, einen eigenen Kandidaten zusammen mit der CSU zu haben“, betonte Fraktionsvorsitzender Josef Seibold bei der Nominierungsversammlung im Gasthof zur Sonne in Jettingen. Mit Seibold stellen die Jungbürger derzeit auch den Dritten Bürgermeister der Marktgemeinde.

Als kleinste Fraktion sei es 2014 für die Jungbürger Jettingen ein „leiser Gewinn“ gewesen, den Posten des Dritten Bürgermeisters zu besetzen. Mit Bürgermeister Hans Reichhart (CSU) an der Spitze, sechs Sitzen im Marktgemeinderat und mit Mitgliedern in allen Ausschüssen habe man in den vergangenen Jahren viel mitwirken können, so Seibold. Unter anderem bezog sich der Fraktionsvorsitzende auf Themen, wie die Versorgung mit Krippenplätzen und Betreuungsangeboten, die hohen Investitionen in alle Feuerwehren der Marktgemeinde, aber auch in die Schulen mit digitalen Klassenzimmern.

Jungbürger haben 2014 den Bau einer Mehrfachturnhalle als Ziel ausgegeben und auch erreicht

Vor sechs Jahren hätten die Jungbürger als eines ihrer Ziele den Bau einer Zweifachturnhalle oder größer genannt und dieses auch erreicht. Die Jungbürger seien immer verlässlicher Partner gewesen, wenn es darum gegangen sei, die Bedürfnisse einer sich verändernden Gesellschaft und einer wachsenden Kommune aufzugreifen. Es sei wichtig, die Gesamtentwicklung der Gemeinde für ein hohes Maß an Lebensqualität im Blick zu haben. Zusammen mit Michael Fritz wolle man auch weiterhin diesen Weg auf neuen Pfaden gehen.

Jungbürger unterstützen Bürgermeisterkandidaten der CSU

Als Wahlleiter fungierte Ludwig Lenzgeiger, stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union. Der vorgeschlagenen Liste und der Reihenfolge der 20 Kandidaten für den Jettinger Marktgemeinderat stimmten die 23 Wahlberechtigten ohne Gegenstimme zu. Fällt eine Person aus der Liste aus, wird nachgerückt.

Michael Fritz wurde ebenfalls einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Fritz ist seit 2008 Mitglied der CSU und seit 2014 Mitglied im Burgauer Stadtrat, wie auch in verschiedenen Ausschüssen, und Feuerwehrreferent. Durch seine mehr als 17-jährige berufliche Tätigkeit bei der Jettinger Steuerberatungsgesellschaft Botzenhart und Maier sei er mit der Marktgemeinde vertraut.

Michael Fritz will die Verkehrsführung innerorts verbessern

Hier laufe vieles sehr gut und genau dort wolle er einhaken. „Der Mensch muss Mittelpunkt unseres ganzen Wirkens sein, von den Jüngsten bis zu den Ältesten“, so Fritz, der ein umfangreiches Programm vorstellte. Die Verkehrsführung um die Orte herum sei zwar hervorragend, innerorts jedoch bedürfe es einer Verbesserung. Neben einer besseren Vernetzung des Flexibusses beispielsweise in Richtung Thannhausen, sei sein großer Wunsch die Aufnahme durch die Deutsche Bahn in den Regio-Schienentakt.

Damit wäre jede Stunde eine Anbindung nach Augsburg gewährleistet. Der Wohlstand Jettingen-Scheppachs beruhe in hohem Maße auf Wirtschaft und Gewerbe. Eine Ansiedlung, die auch Berufseinsteigern einen Arbeitsplatz vor der Haustüre ermögliche, solle aber nicht durch größere Gewerbegebiete erfolgen, sondern in Form eines Leerstandmanagements. Fritz sprach dabei auch auf das Einrichten eines Gewerbe- und Wirtschaftsausschusses an.

Jettingen-Scheppach braucht mehr Ärzte vor Ort

Wohnland für Einheimische sei genauso wichtig, wie passgerechte Wohnformen für Senioren. Gleichzeitig sei es in einem so großen Einzugsgebiet unerlässlich, dass es mehrere Ärzte, anstatt nur einen einzigen gebe. Beim Bau der Sporthalle stehe er voll dahinter, außerhalb der Vereine sollte den Jugendlichen mit dem Bau eines Jugendzentrums mit einer Multifunktionsfläche für sportliche Betätigungen eine Heimat gegeben werden.

„Wir werden Michael Fritz nach allen Kräften unterstützen. Unser Ziel ist, dass er Bürgermeister wird“, erklärte Josef Seibold. Weiter wolle man im Marktgemeinderat mindestens drei Sitze oder auch mehr erreichen.

Das sind die Kandidaten der Jungbürger Jettingen

1. Josef Seibold (Jettingen, 47, selbst. Fahrzeugbauer), 2. Anne Birzle (Freihalden, 37, Erzieherin), 3. Markus Beuer (Scheppach, 42, Bautechniker), 4. Benjamin Neumair (Schönenberg, 28, Industriefachwirt), 5. Holger Löchle (Jettingen, 44, selbst. Fahrlehrer), 6. Valentin Rücker (Jettingen, 28, Qualitätsmanagement-Ingenieur), 7. Markus Schmucker (Jettingen, 43, Feinwerkmechanikermeister), 8. Stefan Kauf (Scheppach, 42, selbst. Schlossermeister), 9. Johannes Basch (Jettingen, 28, Psychologe und Wissenschaftlicher Mitarbeiter), 10. Patrick Langenmair (Freihalden, 24, Beamter in der Staatsfinanzverwaltung), 11. Fabian Schmid (Jettingen, 34, Techn. Fachwirt), 12. Monika Schäfer (Jettingen, 43, Konrektorin), 13. Sabine Schneider (Scheppach, 26, Sporttherapeutin), 14. Florian Kraftmayer (Freihalden, 31, Maschinenbau-Ingenieur), 15. Lukas Weizmann (Jettingen, 28, Produktionstechnik-Ingenieur), 16. Tim Störrle (Jettingen, 39, Facility-Manager), 17. Verena Miller (Jettingen, 23, Studentin Soziale Arbeit), 18. Richard Wolf (Scheppach, 47, Küchenleiter), 19. Johannes Schmid, Freihalden, 22, Straßenwärter). 20. Max Behrendt (Jettingen, 25, Student).

Ersatzkandidaten sind: Ute Schuler (Jettingen, 51, Erzieherin) und Elke Wolf (Scheppach, 47, Lehrerin).

Lesen Sie hier:

Michael Fritz will Bürgermeister werden

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