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Burtenbach

21.07.2019

Mindelstechen: Vom Stamm in den Fluss

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2 Bilder
Gar nicht so einfach, sich auf dem Stamm zu halten: Das zeigte sich auch dieses Jahr wieder beim Mindelstechen.
Bild: Ernst Mayer

In Burtenbach haben sich wieder die Teams gemessen. Für die Veranstaltung gab es ein neues Konzept.

Ein neues Konzept hat der Burtenbacher Musikverein für das schon zur Tradition gewordene Mindelstechen erarbeitet. Zum 14. Mal seit 2006 wurde die Veranstaltung vor dem Musikheim ausgetragen, heuer ohne Zelt. Bei sommerlichen Temperaturen um 26 Grad war der Musikvorplatz mit vielen Besuchern gefüllt. Zum Mindelstechen waren viele gekommen, gut sieben Teams mit 21 Teilnehmern.

Sie waren zum Teil verkleidet, als Motto hatten sie beispielsweise Räuber Hotzenplotz, Mindel Schnick Schnack Schnuck, Pirates of the Mindel, Die Mindelstecher oder Kreisligalegenden gewählt. In mehreren Runden mussten sie bestehen. Die Wasserwacht Krumbach war zur Stelle, wenn die Mädels und Jungs ins Wasser platschten. Über die Mindel war der ausgediente Maibaum mit seinen Verzierungen gelegt worden. Auf dem Stamm kämpften die maskierten Teams um den Pokal.

Zwei Mitglieder aus unterschiedlichen Mannschaften versuchten, ihr Gegenüber mit einem mit Stroh gefüllten Beutel zum Abtauchen zu bewegen. Der Sieger lautet 2019: Tick, Trick und Track mit Christoph Zug, Kai Gruber und Andreas Klarner. Die Zuschauer wählten aus den Gruppen die schönste und originellste Verkleidung, es siegte Räuber Hotzenplotz. Die Vorstellung der Teams übernahmen Volker Deininger und Felix Scherer. Für die Teammusik war Christoph Deininger zuständig und für den Start bei jedem Team war Melina Brutscher da.

Das neue Konzept als „Mindel Open Air“ wurde mit den Mitgliedern des Musikvereins erarbeitet. Der Vorsitzende des Musikvereins Burtenbach, Bernhard Ruf, erklärte dazu: „Wir wollen Alt und Jung zusammenbringen, Tradition trifft Moderne. Die Stammbar mit dem Baum in der Mitte soll Alt und Jung zu Gesprächen anregen.“ Das neue Konzept sei ein voller Erfolg gewesen, berichtete er später. Bis zum Ausklang des Fests spielte der Musikverein Kammeltaler Blasmusik Ettenbeuren für die Besucher des „Mindel Open Air“. (em)

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