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Anhofen

23.03.2018

Nach dem Großbrand wird wieder aufgebaut

Im Juni 2017 hat es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Anhofen gebrannt.
Bild: Christian Kirstges (Archiv)

Auf dem zerstörten landwirtschaftlichen Anwesen in Anhofen sollen zwei Blockheizkraftwerke errichtet werden.

Was ein Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Anhofen im Sommer 2017 zerstörte, soll nun wieder aufgebaut werden. Dem Bauausschuss der Kommune Bibertal lag der Bauantrag für zwei Blockheizkraftwerke, Heizungszentrale, Aktivkohlefilter, Gaskühlung und Gasverdichter vor. Die Teile gehören zur dort bestehenden Biogasanlage.

Ein immissionsschutzrechtliches Verfahren ist laut der Genehmigungsbehörde nicht nötig, da die neue Biogasanlage keine wesentlichen Änderungen gegenüber der bereits bestehenden aufweist. Neu ist der Standort auf dem Privatgrund. Die beiden Blockheizkraftwerke werden in zwei Containern, die mit Notkühlern ausgestattet sind, dort aufgebaut, wo bis zum Brand die Strohhalle stand. Der Bauausschuss erteilte das nötige gemeindliche Einvernehmen einstimmig, lediglich Ausschussmitglied Manfred Kammerer stimmte wegen Befangenheit nicht mit ab.

Ebenfalls in Anhofen, in der Hinteren Gasse, wird eine Scheune zum Teil abgebrochen und umgebaut. Garage und Heizung sollen dort ihren Platz finden. Anstelle von vier Einfamilienhäusern wurde jetzt in Kissendorf auf der Rückseite eines Grundstücks in der Mühlbergstraße der Bauantrag für ein einziges Einfamilienhaus eingereicht. Beide Bauvorhaben wurden ohne Gegenstimme abgearbeitet. Dritter Bürgermeister Hubert Wolf erkundigte sich nach dem Stand der archäologischen Ausgrabungen auf dem Neubaugebiet Rotleite in Kissendorf. Man ist dort eventuellen Bodendenkmälern aus der Eisenzeit auf der Spur.

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Bibertals Bürgermeister Oliver Preußner antwortete: „Die kalte Witterung hat den Archäologen einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Er hoffe auf Ergebnisse bis zur nächsten Gemeinderatssitzung am 10. April.

Auf Nachfrage von Roland Werdich erklärte Bürgermeister Oliver Preußner, dass es für die Straßenbaumaßnahme zwischen Kissendorf und Bühl noch keinen Termin gebe. Momentan laufe die Ausschreibung, die Fahrbahndecke soll diesen Sommer saniert werden, wobei die Vollsperrung auf ein Minimum begrenzt werden solle.

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