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Pläne

10.10.2019

Röfingen will Motorsportanlage in Burgau im Blick behalten

Die Gemeinde Röfingen möchte, dass das Landratsamt die am ehemaligen Burgauer Bahnhof geplante Motorsportanlage genau überprüft.
Bild: Weizenegger

Gemeinde möchte das Projekt einer genauen Prüfung unterziehen

Die geplante Motorsportanlage des Automobilclubs (AMC) Burgau, die beim Burgauer Bahnhof entstehen soll, war ein weiteres Mal Thema im Röfinger Gemeinderat. An der Anwendbarkeit des sogenannten vereinfachten Verfahrens und damit ohne Beteiligung der Öffentlichkeit waren Zweifel aufgekommen.

Bürgermeister Hans Brendle (UWRR) informierte über das Schreiben, in dem sich die Gemeinde Röfingen auf Wunsch des Gemeinderats mit der Bitte an das Landratsamt gewandt hatte, nochmals den Sachverhalt, wie auch die vorgelegten Gutachten und das Nutzungskonzept einer genauen Prüfung zu unterziehen. Es sei ein großes Anliegen des Gemeinderats, eindringlich auf die Lärmproblematik hinzuweisen – die Gemeinde möchte vor allem, dass der Lärmschutz gewährleistet und auch eingehalten wird.

Man lege besonderen Wert auf die Feststellung, dass das Landratsamt als Genehmigungsbehörde die Ansprüche des Antragsstellers einerseits und die nachbarlichen und öffentlichen Interessen andererseits stets im Blick behalte, rechtlich genau abwäge und sich die Gemeinde auf eine fundierte Entscheidung verlassen könne, heißt es darin. Man sei sich sicher, dass das Landratsamt die Sorgen und Ängste der Bevölkerung sehr ernst nehme und würde gerne über das Prüfungsergebnis informiert werden.

Röfingen will Motorsportanlage in Burgau im Blick behalten

Die im Ortsteil Roßhaupten ansässige Firma BKK Dämpfungselemente Kubina möchte ihren Betrieb erweitern und plant den Erwerb eines gemeindlichen Grundstücks. Um Baurecht zu schaffen, wurden jetzt die Aufstellung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Roßhaupten“ und gleichzeitig eine Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen. Das Planungsgebiet umfasst knapp 3800 Quadratmeter, mit den Planungsarbeiten wurde das Krumbacher Ingenieurbüro Kling Consult beauftragt. Die Kosten dafür trägt das Unternehmen.

Auch der Röfinger Gemeinderat hat die Gründung eines Zweckverbands „Digitale Schulen im Landkreis Günzburg und den Beitritt des Schulverbands Röfingen befürwortet. Bürgermeister Brendle hatte dabei speziell auf die Unterstützung hinsichtlich der Pflege von Hard- und Software und auf die damit verbundene Entlastung der Lehrkräfte angesprochen.

Weiter wurde die Benutzungsordnung des Kindergartens „Schwalbennest“ mit Kinderkrippe in Roßhaupten genehmigt. Unter anderem hatte die Gemeinde im vergangenen, wie auch in diesem Jahr die Gebühren erhöht und schrittweise angepasst.

Gegen den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Ehemaliger Wertstoffhof Jettingen – Neubau einer Lagerhalle“ der Marktgemeinde Jettingen-Scheppach gab es keine Einwendungen, die Belange der Gemeinde Röfingen seien dabei nicht berührt.

Angesprochen wurden auch die immer wieder die starken Verunreinigungen auf der Fahrbahn zwischen Roßhaupten und Röfingen und dass der Reinigungspflicht nicht ausreichend nachgekommen werde. Die Gemeinde Röfingen wird dies künftig verstärkt im Auge behalten.

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