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Verlust

17.03.2020

SPD verliert in Offingen

Aus fünf Sitzen werden drei. Auch die CSU büßt einen ein

Bürgermeister Thomas Wörz hatte im Gespräch mit unserer Zeitung am Wahlabend noch gesagt, dass ihm sein eigenes Ergebnis angesichts dessen nicht so wichtig sei, dass kein Gegenkandidat gegen ihn aufgestellt wurde. Das wertete er als Vertrauensbeweis für seine bisherige Arbeit als Offinger Bürgermeister und seine Zukunft im Amt. Mehr blicke er mit Spannung auf das Resultat der Gemeinderatswahl. Und das dürfte ihm nicht gefallen: Seine SPD hat zwei Sitze verloren und kommt nur noch auf drei.

Die CSU zieht damit als stärkste Kraft an den Sozialdemokraten vorbei – kann aber genau so wenig begeistert sein. Vor sechs Jahren lag sie mit der SPD bei fünf Sitzen gleichauf, kommt jetzt aber nur noch auf vier. Gleich bleibt es hingegen bei FWO mit vier, FWVS bekommt zwei Sitze und damit einen dazu. Die Jungen Bürger stocken ebenfalls um einen auf zwei auf, neu im Offinger Gemeinderat sind die Grünen mit einem Sitz. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,5 Prozent.

Keine großen Unterschiede fallen beim Blick auf das Verhältnis zwischen Brief- und Urnenwählern auf: Die SPD hat hier fast genau dasselbe Ergebnis, ebenso die Jungen Bürger, FWVS und FWO. Kleinere Abweichungen gibt es bei den Grünen: 9,1 Prozent gab es bei den Urnen- und 7,6 bei den Briefwählern. Bei den Christsozialen waren es 23,6 beziehungsweise 26,7. Der Unterschied von einem Prozentpunkt wird den Linken so oder so ganz egal sein: Sie kamen auf 2,6 beziehungsweise 1,6 – und können damit nicht in den neuen Offinger Gemeinderat einziehen.

„Stimmenkönig“ im Markt ist übrigens Michael Süß (FWO) mit 1349 Stimmen. (cki)

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