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22.03.2010

Viel Beifall für den "Bauernbaron"

Haldenwang/München Seit 1986 war er Mitglied der Vereinigung ehemaliger Abgeordneter des bayerischen Landtags, jahrzehntelang ihr Vorsitzender. Jetzt ist Georg Freiherr von Freyberg-Eisenberg aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Gemeinsam mit seiner Frau erhielt der "Bauernbaron" aus Haldenwang, wie ihn der Volksmund nennt, bei einer Veranstaltung in dieser Woche im Maximilianeum in München großen Beifall.

"Bauernbaron" - Georg von Freyberg mag es, wenn er so bezeichnet wird. "Das ist für mich ein Ehrentitel", sagt er. Für die Interessen der Land- und Forstwirte im Landkreis und darüber hinaus hat er sich sein ganzes Berufsleben lang eingesetzt. Der langjährige Landtagsabgeordnete und Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes ist heute 83 Jahre alt.

Er wurde in Brasilien als Sohn eines deutschen Geologen geboren. In Rom heiratete er die deutsch-italienische Prinzessin Marie Adelheid von der Leyen und zu Hohengeroldseck. Mit ihr ist er bald 53 Jahre verheiratet. Drei seiner fünf Kinder leben in Paris, bei Oxford und in Sizilien. Doch bei aller Weltläufigkeit, richtig heimisch fühlt sich Georg Freiherr von Freyberg-Eisenberg nur in Haldenwang. Ihm gehört auch das Schloss Unterknöringen, für das er seit 2008 einen Pächter sucht. "Ich bin ein bodenständiger Schwabe", sagt er.

Nun will Baron Freyberg aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten. Als Vorsitzender der Vereinigung ehemaliger Abgeordneter des Bayerischen Landtags trat er zurück. Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Dienstag im Maximilianeum in München erhielt er großen Beifall von ehemaligen Kollegen aller Fraktionen, wie der Ex-Landtagsabgeordnete Prof. Karl Kling aus Krumbach berichtet. "Freyberg hat viele Türen in Europa geöffnet", so Kling, der zusammen mit dem ehemaligen bayerischen Innenminister Dr. Bruno Merk (Günzburg) in die bayerische Landeshauptstadt gereist war.

Als Nachfolger Freybergs wählten die ehemaligen Abgeordneten Adolf Dinglreiter aus Rosenheim. Landtagspräsidentin Barbara Stamm lud im Anschluss an die Jahreshauptversammlung alle zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. Nachmittags gab es Kaffee und Kuchen, sodass genügend Gelegenheit zum gemütlichen Ratsch und Austausch von alten und neuen Geschichten bestand. (alk)

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