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17.05.2018

Zwei Kreisel und zwei Radwege

Was der Landkreis demnächst bauen will

Die Lücken im Netz der Geh- und Radwege im Landkreis werden weiter geschlossen. An den entsprechenden Baumaßnahmen beteiligt sich finanziell auch der Landkreis. Ebenso am Bau eines Kreisverkehrs bei Ebershausen. Noch in der Schwebe ist der Bau eines Kreisels im Kammeltaler Ortsteil Ettenbeuren. Einzelheiten sind bei der Sitzung des Kreisausschusses besprochen worden.

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Die Marktgemeinde Jettingen-Scheppach will eine Lücke bei den Geh- und Radwegen beim Ortsteil Schönenberg schließen. Bislang endet der Geh- und Radweg am Ortseingang von Schönenberg. Er soll nun für Gesamtkosten in Höhe von 218500 Euro in den Ortsteil hinein verlängert und am anderen Ende an den bestehenden Geh- und Radweg angeschlossen werden. Nach Abzug staatlicher Zuschüsse bleiben an der Marktgemeinde 51150 Euro hängen, einschließlich der Planungskosten übernimmt der Landkreis 81150 Euro. Die Mitglieder des Kreisausschusses haben dem einhellig zugestimmt. Baubeginn soll im Frühjahr 2019 sein, die Fertigstellung ist für Sommer/Herbst 2019 geplant.

Zwischen den Ortsteilen Oberwaldbach und Ried planen die Gemeinden Jettingen-Scheppach und Burtenbach ebenfalls einen Geh- und Radweg. Für das etwa 500 Meter lange Stück sind Kosten von 232000 Euro kalkuliert. Nach Abzug staatlicher Zuschüsse müssen die beiden Gemeinden 60600 Euro aufbringen, der Landkreis steuert 90600 Euro bei. Mit dem Bau soll im Frühjahr 2019 begonnen werden, in Betrieb gehen könnte der Geh- und Radweg im Sommer 2019.

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Im Auftrag des Bundes plant das Staatliche Bauamt Krumbach an der Kreuzung der Bundesstraße B300 mit der Kreisstraße GZ13 am Ortseingang von Ebersbach einen Kreisverkehr. An den Kosten beteiligt sich der Landkreis mit 375000 Euro. Mit den Bauarbeiten soll in diesem Sommer begonnen werden.

An einer Kreuzung bei Ettenbeuren laufen die Staatsstraßen 2023 und 2024 sowie die Kreisstraße GZ25 zusammen. Wenn die Ortsumfahrung von Ichenhausen fertiggestellt ist, rechnet die Gemeinde Kammeltal an dieser Stelle mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Bürgermeister Kiermasz wünscht sich deshalb einen Kreisel anstelle der Kreuzung. Einen dringenden Bedarf sieht das Staatliche Bauamt Krumbach derzeit nicht. Trotzdem will die Behörde zwei mögliche Planungsvarianten für einen Kreisel erarbeiten. Die Mitglieder des Kreisausschusses waren einhellig der Meinung, dass ein Kreisverkehr an dieser Stelle sinnvoll wäre. (kai)

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