Kreisliga West

09.09.2019

Die Null steht ganz sicher

Erzielte gestern drei Tore: Salim Dülger (Türk GB Günzburg).
Bild: Ernst Mayer

Ziemetshausen, Jettingen, Wiesenbach und Günzburg feiern klare Siege

Vom Kämpferischen her war VfL-Trainer Gerd Wiedemann zufrieden. „Man muss auch klar sagen: Wir spielen dieses Jahr nach unseren Abgängen voll gegen den Abstieg und da ist eine Niederlage gegen Jettingen sicher kein Beinbruch“, bemerkte er nach der Heimniederlage.

Kötz geriet nach 30 Minuten durch Heiko Pflieger in Rückstand. Die Gastgeber zeigten davor und danach aber großes Kämpferherz, auf das Trainer Wiedemann aufbauen kann. Erst als Großkötz zum Ende der Partie hin die Räume öffnete, fing man sich noch zwei Treffer durch Tim Paulheim (88.) und David Fischer (90.) ein.

Hin und her wogte die Partie an der Donau. Grün-Weiß ging durch Denis Mehic in Front (14.). Lauingen hielt dagegen und schaffte nach einer halben Stunde durch Kai Klement den Ausgleich. Nach dem Wechsel dann zunächst wieder die Grün-Weißen. Marc Sirch schaffte die Führung (50.). Doch die Freude währte nur drei Minuten, dann glich Kai Klement neuerlich aus. Am Ende wollten beide Seiten den Sieg, doch das bessere Ende hatte Lauingen, das sich nach dem dritten Treffer von Klement (77.) über drei Punkte freuen durfte.

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Es gab eine turbulente erste halbe Stunde. Nach zehn Minuten lagen die Lilien durch ein Tor von Philipp Riggenmann in Rückstand. Die Glötter schlugen zurück und glichen durch Mehmet Ali Taner (15.) aus. Dominik Wohnlich (24.) und Andre Daferner (27.) drehten dann die Partie. Nach etwas mehr als einer halben Stunde sah der SSV-Torschütze Taner Gelb-Rot. Doch selbst in Unterzahl schafften die Gastgeber durch Philipp Strehler noch einen Treffer und stellten auf 4:1 (76.).

Es war ein gebrauchter Sonntag für Offingens Abteilungsleiter Manfred Schuster. „Unser Team war Wiesenbach in allen Belangen unterlegen und so geht der Sieg der Gäste voll in Ordnung“, sagte er kurz nach Spielschluss frustriert.

In den ersten 45 Minuten neutralisierten sich beide Teams noch, was sich nach Wiederanpfiff freilich schnell ändern sollte. Wohl mit den Gedanken noch in der Kabine, kassierte der TSV durch einen schönen Konter das 0:1 durch Martin Böck (46.). Etwas mehr als zehn Minuten später stellte Max Wieser ebenfalls nach schönem Konter auf 0:2.

Wiesenbach zeigte sich vom überraschenden Abgang ihres Trainers Stefan Walke (wir berichteten) keineswegs geschockt, sondern ließ nie Zweifel am Sieg aufkommen. Nach einem Abwehrfehler erhöhte die SpVgg nach 70 Minuten durch erneut Wieser auf 0:3 und nach einer Gelb-Roten Karte für TSV-Kicker Florian Eberle schaffte der Gast in Überzahl durch Julian Schuch gar noch das 4:0 (88.).

Nichts zu erben gab es für die SpVgg Ellzee an diesem regnerischen Sonntagnachmittag in Ziemetshausen. Der Spitzenreiter zeigte den Gästen von der Günz binnen 13 Minuten ihre Grenzen auf. Der Sekundenzeiger hatte seine erste Runde auf der Uhr noch nicht zu Ende gebracht, als Nikolai Miller den TSV schon in Front schoss. Im Offensivwirbel der Hausherren gingen die Gäste danach geradezu unter. Zwei Tore von Norbert Maier (8., 13.) zogen bereits früh einen Schlussstrich unter diese Partie.

Danach schalteten die Jaut-Schützlinge mehrere Gänge zurück, kontrollierten dennoch Spiel und Gegner. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff reihte sich dann Julian Weber in die Torschützenliste ein, ehe Norbert Maier mit seinem Treffer Nummer drei für den 5:0-Endstand sorgte (80.).

Neumünster-Unterschöneberg – Türk GB Günzburg 0:5 (0:3) Mit einem Blitzstart schaffte sich der Aufsteiger eine ideale Ausgangsposition, um in Neumünster furiose erste 20 Spielminuten einzuläuten. Noch keine 60 Sekunden waren gespielt, als Eynes Aydin Günzburg in Front brachte. TGB-Stürmer Salim Dülger bekamen die Gastgeber das komplette Spiel nicht in den Griff. So war nach 17 Minuten Dülger zur Stelle und stellte auf 0:2. Und vier Minuten später machte neuerlich Dülger das 0:3 perfekt. Damit war die Messe schon gesungen. Von diesem Startschock erholten sich die Hausherren nicht mehr.

TGB dominierte Spiel und Gegner und hatte zudem in Dülger und Enes Aydin zwei Paradestürmer in seinen Reihen. Kurz nach dem Wechsel erhöhte nämlich Aydin (52.) auf 4:0 und wer anders als Dülger stellte mit seinem dritten Treffer den 0:5-Endstand her (79.). (diz)

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