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Frauenhandball

29.02.2020

Günzburg ist gewarnt

Kniefall: Die Günzburgerin Lena Götz muss pausieren.
Bild: Ernst Mayer

Es wird ein sehr schweres Heimspiel für den VfL – auch, weil Götz fehlt

Das Team mit dem wenig bayerisch klingenden Namen TSV EBE Forst United erwarten die Günzburger Handballerinnen am Samstag zur Bayernliga-Partie in der Rebayhalle. Anspiel ist um 17.30 Uhr.

Der Frauenhandball im Osten von München hat sich prachtvoll entwickelt: Alle Jugendmannscchaften sind mindestens einmal besetzt. Aushängeschild ist jedoch die Bayernliga-Mannschaft. Es handelt sich um wahre Aufstiegsexpertinnen: 2017 erst stiegen die Ebersbergerinnen in die Bezirksoberliga auf, 2018 in die Landesliga und 2019 in die Bayernliga. „Das sind mal saubere Drei-Jahres-Pläne“, kommentiert der langjährige Günzburger Männer-Coach Stephan Hofmeister nicht ohne Neid.

Die schnellen Aufstiege verleiteten nicht zur Selbstüberschätzung. In Oberbayern wusste man, dass der Klassenerhalt das einzige Ziel sein kann. Kampfstark haben die Spielerinnen die Herausforderung angenommen. Anfangs lief es zäh, doch mittlerweile ist die nächste Leistungssteigerung längst zu erkennen. Nach dem hart umkämpften 27:26-Erfolg gegen die HG Zirndorf kletterte die Mannschaft jetzt auf den zehnten Platz. Der würde zum Klassenerhalt reichen. Doch ausruhen dürfen sich die Dauer-Aufsteigerinnen nicht: Der Drittletzte, TSV Haunstetten II, ist punktgleich und der Allerletzte, TSV Winkelhaid, hat nur zwei Pluspunkte weniger. Der Nichtabstiegskampf verlangt starke Nerven, Geduld und letzten Einsatz. Am Samstag wird eine Mannschaft aus dem Forst auftauchen, die ihre kleine Chance beim Tabellenvierten suchen wird. Solche Gegnerinnen sind brandgefährlich, warnt der Günzburger Erfolgstrainer Peter Kees, während sein Bruder Jürgen nachdenklich, aber zustimmend nickt.

Im Hinspiel gelang den VfL-Handballerinnen ein Sahnetag und nie erwarteter 39:29-Sieg. Damals war Lena-Götz-Gala mit zwölf Toren der früheren Jugendnationalspielerin. Die derzeit verletzte Linkshänderin wird diesmal zwar sicher fehlen, doch das VfL-Team hat die Verantwortung mittlerweile arbeitsteilig auf mehrere Wurfhände verteilt und das Siegen nicht verlernt. (zg)

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