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Landesliga

11.10.2019

Niederraunau will die Schmach vergessen machen

Nur nicht aufhalten lassen: Der Niederraunauer Oliver Blösch und seine Teamkameraden planen Wiedergutmachung für die zuletzt schwache Leistung in Herrsching.
Bild: Ernst Mayer

Nach zuletzt schwachem Auftritt setzt der TSV auf eine Trotzreaktion

Mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen sind die Raunauer Handballer eigentlich ganz ordentlich in die neue Landesliga-Saison gestartet. Wenn da nicht nach den zwei Siegen zu Beginn diese Klatsche in Herrsching gewesen wäre. Das Team um Trainer Mihaly More ging mit 19:32 am Ammersee unter und zeigte eine der schwächsten Leistungen seit Langem.

Das Trainer-Team gab der Mannschaft am Tag der Deutschen Einheit frei, um die Halle mal ein paar Tage nicht zu sehen und den Kopf freizubekommen. Nach dem spielfreien Wochenende bereitet sich das Team nun aber schon wieder auf das kommende wichtige Heimspiel vor, mit dem es die Schlappe gegen Herrsching vergessen machen will.

Zu Gast im Krumbacher Schulzentrum ist am Samstag die HSG Dietmannsried/Altusried. Anpfiff ist wie immer um 19.30 Uhr. Die Allgäuer sind mit zwei knappen Auswärts-Niederlagen in die Saison gestartet, ehe im ersten Heimspiel gegen Aufsteiger TSV Sauerlach ein Kantersieg (39:29) gelandet werden konnte. Die HSG ist eine der vielen Mannschaften, die in dieser extrem ausgeglichenen Landesliga zwischen Auf- und Abstiegsrelegation wohl überall landen könnten. Nach einer verkorksten Vorsaison, in der man sich nach Platz zehn erst in der Abstiegsrelegation retten konnte, wollen die Allgäuer wieder deutlich weiter nach oben in der Tabelle. Der Kader konnte durch den ein oder anderen bekannten Namen verstärkt werden, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Selbstbewusst und mit vollem Kader werden die Allgäuer im Schulzentrum einlaufen.

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Dass dieser Gegner sehr schwer zu besiegen ist, ist den Raunauern aus vielen Duellen in den vergangenen Jahren bekannt. „Eine Durchschnittsleistung wird uns am Samstag wahrscheinlich nicht reichen“, warnt Kapitän Michael Thalhofer. Die Mannschaft setzt bei dem Vorhaben auch auf die Fans und hofft auf eine volle Halle. „Wir brauchen unsere Zuschauer in jedem Spiel. Zu Hause wollen wir, so lange es geht, ungeschlagen bleiben“, so Routinier Mathias Waldmann.

Bis auf den verletzten Marius Waldmann wird Trainer Mihaly More wohl auf den gesamten Kader zurückgreifen können. (zg)

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