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Großkötz

27.05.2018

VfL Großkötz darf vom Aufstieg in die Kreisliga träumen

Der Großkötzer Kapitän Fabian Züringer (rechts) bejubelt seinen Treffer zum 1:0. Behlingens Florian Feicht (links) sieht lieber nicht hin. Dass es noch dramatisch werden sollte, konnten beide da freilich noch nicht ahnen.
Bild: Ernst Mayer

Dass die Aufstiegsspiele ihre ganz eigene Dramatik haben, zeigte sich beim Duell zwischen Großkötz und Behlingen-Ried nachdrücklich. Über eine Partie, in der alles drin war.

Der VfL Großkötz hat das Endspiel um den Einzug in die Fußball-Kreisliga erreicht. Vor einer tollen Kulisse von rund 1000 Zuschauern im Ichenhauser Hindenburgpark setzte sich die Mannschaft von Trainer Markus Schirmer nach Elfmeterschießen mit 7:6 (2:2) gegen den TSV Behlingen-Ried durch. Um den Sprung in die Kreisliga zu schaffen, müssen die Großkötzer jetzt noch gegen den SSV Dillingen gewinnen, der seinerseits 1:0 gegen Wolferstadt siegte. „Ich muss meiner Mannschaft für ihren tollen Kampf ein Riesenkompliment machen. Wir haben heute als Mannschaft gelebt, unsere Reise geht weiter“, so VfL-Coach Schirmer nach dem Erfolg.

In der Anfangsphase war der VfL die spielbestimmende Mannschaft. Daniel Uhl kam zwei Mal zum Schuss, beide Abschlüsse waren aber zu ungenau und so konnte der Behlinger Schlussmann Tobias Feicht sicher klären (6., 8.). In der ersten Offensivaktion des TSV Behlingen-Ried jagte Nikolai Klein den Ball aus zwanzig Meter über den Kasten (21.). Gerade als die Behlinger die Partie in den Griff zu bekommen schienen, traf Fabian Züringer für Großkötz ins Schwarze (35.). Nach einem schönen Angriff über die rechte Angriffsseite kam der Ball zum Großkötzer Offensivakteur, der machte ein langes Bein und brachte das Spielgerät aus kurzer Distanz im Kasten unter. Nur sieben Minuten später stand die Partie wieder Unentschieden. Mit einem sehenswerten Schuss aus 22 Meter hatte Matthias Jeckle ausgeglichen (42.). Kurz darauf lupfte der stark spielende Behlinger Mittelfeldmann Pierre Heckelmüller den Ball über Schlussmann Steffen Follner, mit einem akrobatischen Fallrückzieher klärte ein Großkötzer Verteidiger kurz vor der Linie (45.).

Nach der Pause dauerte es ganze vier Minuten, ehe der Ball zum zweiten Mal an diesem Nachmittag im Großkötzer Kasten lag. Nach einem Foul an Matthias Jeckle im Strafraum verwandelte Heckelmüller den fälligen Elfmeter eiskalt. Dann dauerte es bis zur 61. Minute, ehe Großkötz wieder eine Offensivaktion glückte. Doch der Schuss von René Herdlitschka ging drüber. Bis zur Schlussphase gab es dann kaum mehr nennenswerte Aktionen.

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Die Behlinger versäumten es in dieser Zeit, den Sack zuzumachen. Erst scheiterte Matthias Jeckle völlig freistehend mit einem Kopfball (83.) an Torwart Follner, dann jagte Daniel Kistner die Kugel aus 14 Metern am Kasten vorbei und schließlich vertändelte Julian Schütz völlig frei den Ball. Und so kam es, wie es kommen musste. In der vierten Minute der Nachspielzeit erkämpften sich die Kötzer einen Eckball. In der Mitte stand Fabian Züringer und wuchtete das Spielgerät per Kopf ins Netz. In der jetzt fälligen Verlängerung tat sich dann nicht mehr viel. Für einen Aufreger sorgte lediglich der Großkötzer Verteidiger Markus Reidinger, der den konternden TSV-Spieler Andreas Miller kurz vor der Strafraumgrenze umriss. Der gut leitende Schiedsrichter Johannes Heider hatte keine andere Wahl und zeigte Reidinger die rote Karte (97.). Der anschließende Freistoß durch Heckelmüller war kein Problem für Keeper Follner.

Im Elfmeterschießen trafen neun der zehn Schützen sehr sicher. Erst der zehnte Elfmeter, der von Nikolai Klein für Behlingen getreten wurde, ging knapp am Pfosten vorbei. „Das war eine bittere Niederlage, wir hätten den Sack einfach zumachen müssen. Schade, die Mannschaft hat alles gegeben“, analysierte ein enttäuschter Behlinger Abteilungsleiter Rainer Jonscher.

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