Fußball

16.01.2018

Zeller zeigt Zuversicht

Sie führen die Schiedsrichtergruppe Westschwaben in den kommenden vier Jahren: von links Eugen Feldengut (Lehrteam), Florian Neiber (Lehrwart), Xaver Erdle (stellv. Obmann und Einteiler), Robert Zeller (Obmann), Franz Langenmaier (Ausschuss) und Jürgen Thiel (Lehrteam). Rechts der bisherige Obmann Wolfgang Glaser.
Bild: Uli Anhofer

Der neue Obmann der Schiedsrichtergruppe West wird ohne Gegenstimme gewählt. Sein Vorgänger präsentiert stabile Zahlen.

Robert Zeller ist neuer Obmann der Schiedsrichtergruppe Westschwaben. Zeller löst Wolfgang Glaser ab, der für acht Jahre den Fußball-Unparteiischen aus dem Landkreis Günzburg vorstand. Zeller zur Seite steht Xaver Erdle. Er agiert für eine weitere Periode von vier Jahren als stellvertretender Obmann und als Schiedsrichtereinteiler.

Zeller, der bisher als Lehrwart für die Aus- und Weiterbildung der Unparteiischen in der Gruppe verantwortlich war, gibt sein Amt an Florian Neiber weiter. Zum Lehrteam gehören außerdem die ehemaligen Lehrwarte Jürgen Thiel und Eugen Feldengut.

Der Einladung zur Hauptversammlung mit Neuwahlen im Musikheim Hochwang waren 80 Schiedsrichter gefolgt. Unter den Gästen waren auch der kommissarisch tätige Bezirksvorsitzender Hans Wagner und der schwäbische Schiedsrichterobmann Christoph Kern.

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Der Wechsel an der Spitze der Gruppe Westschwaben in diesem Jahr ist keine Besonderheit. In den zehn schwäbischen Schiedsrichtergruppen werden und wurden sieben Obmann-Positionen neu besetzt.

In seinem Bericht über die vergangenen vier Jahre blickte Glaser auf stabile Zahlen zurück. 2014 gehörten 159 Schiedsrichter der Gruppe an, 2018 sind 161 Unparteiische in der Gruppe Westschwaben organisiert. Allerdings sind nur 71 Schiedsrichter aktiv im Einsatz. „Die restlichen Kameraden sind entweder passiv oder nicht anrechenbar für ihre Vereine“, so Glaser. Der scheidende Obmann bedankte sich ausdrücklich bei seinem Stellvertreter und Einteiler Xaver Erdle, dem er sich mit den Worten „Ohne Dich hätte ich das nicht geschafft“ zuwandte. Eine der letzten Amtshandlungen von Glaser war die Ehrung verdienter Schiedsrichter, die nicht bei der Weihnachtsfeier anwesend waren. Zum Abschluss seines Berichtes erklärte Glaser mit humorvollem Unterton, er habe während seiner achtjährigen Amtszeit als Obmann „sehr schöne, aber auch nur schöne Tage erlebt.“

Dem Wahlausschuss stand Max Schmid vor. Nachdem Robert Zeller von seinem Vorgänger vorgeschlagen worden war, votierte die Versammlung mit 79 Stimmen für den Breitenthaler. Nur Zeller selbst enthielt sich der Stimme.

Der neu gewählte Obmann bedankte sich für das Vertrauen und bestellte seinen Ausschuss. Zeller fand auch lobende Worte für seinen Vorgänger: „Bei Glaser hat man acht Jahre lang nicht gemerkt, dass er Obmann ist. Er löste alle Probleme mit sehr viel Ruhe, ich habe gerne mit ihm zusammengearbeitet.“ Probleme oder Sorgen wurden nicht erörtert. Für die Zukunft wünscht sich Zeller eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit seinen Vorstandskollegen, den Schiedsrichtern der Gruppe und den Vereinen.

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