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21.01.2015

17 Mal für das Gemeinwohl im Einsatz

Kommandant Rudolf Baur, der seit einem Jahr auch als Vorsitzender des Feuerwehrvereins Kirchhaslach wirkt, listete 17 Einsätze der Wehrmänner im Jahr 2014 auf.
Bild: Claudai Bader

Die Feuerwehr Kirchhaslach zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2014

Bei 17 Einsätzen mit insgesamt 443 ehrenamtlichen Stunden hat die Feuerwehr Kirchhaslach im Jahr 2014 ihre Schlagkraft unter Beweis gestellt. Sieben Mal mussten die Wehrmänner zu einem Brand ausrücken, informierte Kommandant Rudolf Baur bei der Jahresversammlung. Zweiter Bürgermeister Reinhold Bühler sprach den Freiwilligen für diese Leistung Dank und Anerkennung aus. Er sicherte weiterhin die volle Unterstützung der Gemeinde Kirchhaslach zu.

Nach zwei Neuzugängen zähle die Feuerwehr derzeit 40 Aktive, zehn Jugendfeuerwehranwärter und 15 Atemschutzgeräteträger, berichtete der Kommandant. Beim Löschen eines Stadelbrandes in Greimeltshofen und zwei Kaminbränden sowie bei der Suche einer vermissten Person hätten sich die Wärmebildkameras als sehr hilfreich erwiesen. Dreimal wurde die Wehr zu Freiflächenbränden und einmal zu einem Kellerbrand alarmiert, so Baur. Sechsmal mussten sie die Verkehrsregelung für Veranstaltungen übernehmen und zweimal Sicherheitswachen absolvieren. Außerdem nannte der Kommandant eine technische Hilfeleistung.

Besuch bei Übungsabenden verbesserungsfähig

2014 wurden elf Übungsabende abgehalten. Deren Besuch sei verbesserungsfähig, appellierte Baur an die Wehrmänner. Zusätzlich wurden elf Atemschutzübungen, Gemeinschaftsübungen mit der Oberschönegger Wehr bei der Firma Ehrmann sowie mit den Babenhauser Feuerwehrleuten im Seniorenheim, eine Funkübung und eine Großübung in Greimeltshofen abgehalten. Dank der Unterstützung der Gemeinde hätten wieder Gerätschaften und Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden können, sagte der Kommandant.

Zahlreiche Kirchhaslacher Feuerwehrler haben 2014 erfolgreich Lehrgänge absolviert: Tobias Hauff, Markus Lachenmaier, Lukas Raffler und Marcel Zährl zum Truppmann, Robin Blasi zum Gerätewart, Tobias Hauff, Markus Lachenmaier und Lukas Raffler zum Sprechfunker und Sanitätshelfer sowie Markus Lachenmaier und Lukas Raffler zum Maschinisten. Er selber habe eine Schulung für Einsatznachbearbeitung durchlaufen, berichtete Baur. Auch für 2015 kündigte er wieder einige Lehrgänge an.

Derzeit gehörten 15 Wehrmänner zur Atemschutztruppe, informierte der als Atemschutzausbilder auf Kreisebene wirkende Kreisbrandmeister Lothar Raffler. Die Truppe habe ihre Einsatzfähigkeit bei 20 Übungen geprobt und fünf Mal bewiesen.

Laut Jugendwart Heiko Sommer haben die derzeit zehn jungen Wehrmänner 19 Übungsabende absolviert. Kreisbrandinspektor Jakob Schlögel sprach sowohl dem motivierten Nachwuchs als auch den Aktiven großes Lob aus.

Während Schriftführerin Ramona Baur das Protokoll verlas und in Vertretung von Kassenwart Markus Wörz auch Einblick in die Finanzen gab, listete Zweiter Vorsitzender Reinhard Kössler die Aktivitäten des Feuerwehrvereins auf. Dieser zähle derzeit 91 Mitglieder und habe mit dem Funkenfeuer, dem Maibaumfest sowie verschiedenen Wanderungen und Ausflügen das Dorfleben bereichert.

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