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Illertissen
22.06.2020

Das neue Gesicht des Illerauwaldes

Der Illerauwald zwischen Illertissen und Altenstadt besteht zu mehr als 90 Prozent aus Eschen. Doch das Eschentriebsterben befällt seit einigen Jahren zahlreiche Bäume. Diese Umbaufläche im Altenstadter Gemeindewald weist deshalb einen verjüngten Eschenbestand mit einzelnen Alteschen und Biotopbäumen auf.
Foto: Bernd Karrer

Plus Weil sich das Eschentriebsterben unaufhaltsam ausbreitet, haben sich die Stadt Illertissen und der Markt Altenstadt dafür entschieden, Forstflächen umzubauen.

Seit 2008 breitet sich das Eschentriebsterben unaufhaltsam in Bayern aus und hat inzwischen einen Großteil unserer heimischen Eschen befallen. Verursacht wird die Krankheit durch einen Pilz mit dem unscheinbaren Namen „Falsches Weißes Stengelbecherchen“, der von Asien aus seinen Weg zu uns gefunden hat. Die Krankheit befällt die Eschen über die Blätter und Triebe und dringt dann weiter in die Äste und das Holz der Bäume vor. Man kann die kranken Eschen gut an ihren verlichteten Kronen mit ihren abgestorbenen Ästen und Zweigen erkennen.

Im weiteren Verlauf der Krankheit kommt es häufig zum Absterben des Baumes. Zahlreiche befallene Einzelbäume wurden inzwischen an Straßen und in der Nähe von Häusern aus Sicherheitsgründen gefällt. Was geschieht aber mit größeren Waldbeständen, die überwiegend aus Eschen bestehen? So setzt sich der Illerauwald zwischen Illertissen und Altenstadt zum Beispiel zu mehr als 90 Prozent aus dieser Baumart zusammen.

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