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Weißenhorn

02.06.2020

Jugend-Wettbewerb honoriert Zeichen der Hoffnung

Bunte Kinderbilder machen Bewohnern eines Seniorenheims in Corona-Zeiten Mut.
Bild: Daniel Rietzler

Plus Die katholische Jugendstelle Weißenhorn ruft einen Wettbewerb aus und belohnt die besten Projekte. Darauf kommt es an - und so bewirbt man sich.

Briefe an die Großeltern schreiben, vor Altenheimen musizieren oder Videobotschaften verschicken – es gibt viele Möglichkeiten, wie junge Menschen, trotz der Kontaktbeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie, anderen eine Freude machen können. Besonders schöne Ideen können jetzt einen Preis gewinnen.

Die Pfingstferien werden für die meisten Kinder anders ablaufen als geplant

„Auch wenn sich manches langsam normalisiert, stecken wir noch mitten in einer ungewissen Zeit, die unseren Alltag ziemlich verändert hat“, sagt der Weißenhorner Jugendpfarrer Daniel Rietzler. Die jetzigen Pfingstferien werden vermutlich bei den meisten Kindern und Jugendlichen auch anders ablaufen als geplant.

Auch wenn die Urlaubsreise oder viele andere gewohnte Aktivitäten nun ins Wasser fallen, ist das aus Sicht des Jugendpfarrers kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Unsere verunsicherte Gesellschaft braucht euch als junge Hoffnungsboten“, sagt Rietzler an junge Leute gerichtet. So ruft die katholische Jugendstelle Weißenhorn in den Pfingstferien eine „Compassion Competition“ aus: Bei diesem Wettbewerb können Jugendgruppen Projekte vorschlagen, mit denen sie in dieser schwierigen Zeit ihre Verbundenheit zu anderen Menschen zeigen und Zeichen der Hoffnung setzen.

Jugend-Wettbewerb honoriert Zeichen der Hoffnung

Wer an dem Wettbewerb teilnehmen kann

Teilnehmen können Jugendgruppen aus der ganzen Region, egal ob kirchlich (wie zum Beispiel Ministranten, Pfadfinder, KLJB-Ortsgruppen) oder kommunal (Kreisjugendring-Gruppen, Jugendfeuerwehr, Jugendtreff, Bands). Als kleine Starthilfe stellt die katholische Jugendstelle auf ihrer Internetseite vier Projekte vor, die Daniel Rietzler mit Schulklassen, die er unterrichtet, entwickelt hat. Dazu zählen unter anderem ein Freiluftkonzert, das vor einem Weißenhorner Altenheim, unter Wahrung der Sicherheitsabstände, stattgefunden hat, oder das Knüpfen von Brieffreundschaften zu Senioren.

So läuft der Wettbewerb ab - und das gibt es zu gewinnen

Und wie läuft das Ganze ab? In der Ausschreibung heißt es: „Nimm Kontakt mit deinen Jugendlichen in deiner Gruppe auf, schaut euch die Projektvorschläge an oder denkt euch als Gruppe (minimum fünf Jugendliche) selber etwas Kreatives aus.“ Und dann könne es losgehen mit Planung und der Kontaktaufnahme mit Kooperationspartnern.

Der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger hat sich spontan dazu bereit erklärt, in einer Videobotschaft Jugendgruppen zur Teilnahme am Wettbewerb zu motivieren. Das Landratsamt gewährt auch einen finanziellen Zuschuss für den Preis, mit dem die tollsten Ideen und Projekte belohnt werden.

Alles Wissenswerte zum Compassion-Projekt steht hier im Internet.

Sie interessieren sich für schöne Aktionen und Entwicklungen, die Hoffnung machen? Mehr lesen Sie hier:

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