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Illertissen

09.01.2020

Krimikomödie: Nonnen proben ihren großen Auftritt

Schwester Culina (Eva Schneider), Schwester Dulcia (Daniela Dirr) und Schwester Genista (Martina Dippel) ziehen an einem Strang: Szenenfoto aus der Krimikomödie „Nuns ’n’ Guns“.

Bald ist Premiere von "Guns'n'Nuns" in Illertissen. Das erwartet die Zuschauer der Schwabenbühne.

Im Sommer Vampire, im Winter Gauner und Nonnen – die Mimen der Schwabenbühne sind sich für keine Charakterdarstellung zu schade. Im Gegenteil, ein Stück mit Nonnen habe gerade noch gefehlt auf der Liste ihrer Aufführungen, sagen diese. Demnächst sind sie in der Kriminalkomödie „Guns ’n’ Nuns“ von Kai Hinkelmann zu sehen. Die Premiere am Freitag, 17. Januar, in der Historischen Schranne in Illertissen beginnt um 20 Uhr.

Nonnen und Gauner: Darum geht es in "Guns'n'Nuns"

Derzeit proben die Nonnen Dulcia, Peregrina, Culina und Pecunia mit Äbtissin Genista – deren kuriose Rolle Martina Dippel übernimmt – fleißig ihren Auftritt. Insgesamt sind es zehn Schauspieler, die unter der Regie von Birgit Schuck die schwierige Suche der Polizei nach den Bankräubern in Szene setzen. Die glücklosen Gauner Jack, Nick und Luigi verstecken sich nach gescheitertem Raubzug im Kloster zum heiligen Gervasius. Den Bankräuberboss Jack gibt Josef Hutzler. Das Publikum darf somit gespannt sein, wie sich der vormalige Fürst Dracula in der Gaunerrolle bewegt. Denn sowohl mit seinen Kumpeln als auch den Klosterschwestern hat der Boss seine liebe Not. Die Situation wird für alle brenzlig, als die Polizei vor den Toren des Klosters steht. Denn auch unter den Nonnen herrscht eine seltsame Geheimniskrämerei.

Eigentlich hatte die Regisseurin eine Vorliebe für das Drama

Allein die Konstellation der Story klingt reizvoll.

Birgit Schuck

Regisseurin Schuck hat in ihre Inszenierung jede Menge komischer Elemente eingebaut. Die 47-Jährige hat im Laufe der Zeit ein Faible für dieses Genre entwickelt. Sie sagt: „Meine Vorliebe galt eigentlich dem Drama, doch dann habe ich die Komödie entdeckt, die auch mehr Publikum findet.“

Birgit Schuck stammt aus Eislingen und hat ihr Metier auf der Schauspielschule gelernt. Seit zehn Jahren führt sie Regie. An der Kriminalkomödie „Guns ’n’ Nuns“ gefällt ihr vor alllem die Möglichkeit zu rasantem Spiel und vielen grotesken Momenten. Schon die mit den Rollen verbundenen Klischeevorstellungen weiß sie in ihrer Inszenierung witzig zu überspitzen. Sie sagt: „Wenn sich am Ende der Zuschauer vor lauter Lachen besinnen muss, worum es eigentlich ging, haben wir unser Ziel erreicht.“

Nach der Premiere in Illertissen zieht die Schwabenbühne weiter

Das Wintertheater der Schwabenbühne spielt nach der Premiere und zwei Vorstellungen in der Illertisser Schranne (17., 18. Januar, 20 Uhr, 19. Januar, 15.30 Uhr) noch in Illereichen im Schlossgarten (24. und 25. Januar, 20 Uhr). Sodann in Weißenhorn im Historischen Stadttheater (31. Januar, 1. Februar, 20 Uhr, 2. Februar, 15.30 Uhr, 7., 8. Februar, 20 Uhr, 9. Februar, 15.30 Uhr) und zuletzt in Senden im Bürgerhaus (14., 15. Februar. 20 Uhr).

Informationen und Tickets gibt es hier und telefonisch unter 01806/700733. Die Vorverkaufsstellen sind unter anderem in Illertissen bei Buch & Musik, in Neu-Ulm bei Blende 22 und im Dietrich-Theater, in der Ratiopharm Arena Ulm sowie bei der Bücherwelt Senden.

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