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Osterberg

29.07.2019

Osterberger weihen ihr neues Pfarrheim ein

Das neue Pfarrheim in Osterberg wurde am Sonntag mit einem großen Fest eingeweiht. Die Gemeinde veranstaltete auch einen Festgottesdienst.
Bild: Armin Schmid

Mehr als 2200 Stunden lang haben freiwillige Helfer geschuftet. Dank ihnen ist das Paulushaus nun fertig – und sogar günstiger als geplant.

Die Pfarrgemeinde Osterberg hatte am Sonntag allen Grund für ein großes Fest: Das neue Pfarrheim, das Paulushaus, konnte endlich eingeweiht werden. Ein stattlicher Kirchenzug vom Feuerwehrhaus abgehend, ein Festgottesdienst und die Feier im Pfarrheim sowie ein extra aufgestelltes Festzelt zeigten, wie groß das Interesse der Bürger an dem Haus ist.

Während es vormittags noch in Strömen geregnet hatte, öffnete sich dann die Wolkendecke und der Feier stand nichts mehr im Wege. „Dieses Fest ist eine große Gratulation“, bekräftigte Diözesanadministrator Bertram Meier während der Festpredigt. Ohne zahlreiche helfende Hände, Herz und viel Leidenschaft hätte das Paulushaus nicht entstehen können. Es freue ihn, dass die Beteiligten einen langen Atem hatten und das Projekt nun fertiggestellt haben. Der Diözesanadministrator plädierte mit Blick auf das Paulushaus für eine ökumenische Weitung. Das Pfarrheim solle nicht nur Katholiken, Vereinen und Bürgern zur Verfügung stehen, sondern allen Christen.

Ehemaliger Pfarrer kommt als Gast zur Einweihungsfeier

Landrat Thorsten Freudenberger dankte dem Diözesanadministrator für die deutlichen Worte in Richtung Ökumene. Er habe sich als evangelischer Christ in der katholischen Kirche bei verschiedensten Veranstaltungen immer willkommen gefühlt. Freudenberger freute sich über den guten Zusammenhalt der Osterberger Dorfgemeinschaft, darüber, dass der stattliche Festumzug stattfinden konnte und über das große Ereignis der Pfarrheimeinweihung, die für eine kleine Gemeinde wie Osterberg etwas ganz Besonderes sei.

Osterberger weihen ihr neues Pfarrheim ein

Bürgermeister Rainer Schmalle sagte, dass aus dem Pfarrheim in Ermangelung eines Generationentreffs ein gut genutzter Treffpunkt für die Gemeinde werden soll. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gerlinde Pistel bedankte sich auch bei dem früheren Pfarrer Benjamin Beck, der zu diesem Termin nach Osterberg gekommen war. Pfarrer Beck sei maßgeblich an der Planung des Pfarrheims und auch an der Namensfindung des Paulushauses beteiligt gewesen.

Bau ist günstiger als geplant

Mit die beste Nachricht des Tages verkündete der Kirchenpfleger Martin Rogg vor mehr als 300 Festgästen. Die ursprünglich auf rund 710.000 Euro angesetzten Baukosten werden deutlich unterschritten. Rogg meinte, man werde mindestens 60.000 Euro darunterbleiben. Das alte Pfarrheim aus dem Jahr 1955 sei schon seit 20 Jahren nicht mehr zeitgemäß gewesen. Trotzdem habe man zuerst die Pfarrkirche St. Peter und Paul und die Loreto-Kapelle in Weiler restaurieren und den alten Pfarrhof verkaufen müssen. 125 Maschinenstunden und 2234 freiwillige Helferstunden waren letztlich nötig, damit das Paulushaus fertiggestellt werden konnte. „Das ist ein freiwilliges Arbeitspensum, das wir so nicht erwartet haben“, sagte Rogg. Insgesamt waren 51 freiwillige Helfer an dem Projekt beteiligt. Auch Pfarrer Kleinle betonte, wie viel Energie und Zeit in das Gebäude mit 320 Quadratmeter Nutzfläche gesteckt wurden.

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