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Neujahrsempfang I

03.01.2018

Vertreter von Kirchen und Politik stoßen auf 2018 an

Sie stoßen auf gutes Miteinender an (von links): Hans-Joachim Scharrer, Andreas Specker, Gabriele Weikmann-Christen und Jürgen Eisen.
Bild: Regina Langhans

Pfarrer Specker begrüßt Christen der katholischen Pfarreien und der evangelischen Kirche. Was sie mit der Stadt verbindet

Den ersten Neujahrsempfang in der Stadt Illertissen richtet traditionell die Pfarreiengemeinschaft St. Martin aus. So drängten noch am Neujahrsabend die Gäste ins Illertisser Pfarrheim zu Sekt, Ansprachen und Gesprächen. Neben der Bilanz des Hausherrn, Pfarrer Andreas Specker, gab es Grußworte von seinem evangelischen Kollegen Hans-Joachim Scharrer und Bürgermeister Jürgen Eisen.

Als Stadtoberhaupt rückte er die ineinandergreifenden Interessen von Kommune und Pfarreien ins Blickfeld. So werde die Stadt am 12. Januar die neue Leichenhalle in Tiefenbach einweihen und im Sommer werde die Erweiterung der Aussegnungshalle auf dem Illertisser Friedhof fertig sein. Eisen würdigte zurückliegende Bauvorhaben beider Konfessionen: Die Katholiken hätten das neue Gotteshaus in Au eingeweiht und die Sanierung des alten in Betlinshausen abgeschlossen. Und mehr als ein Jahr würden die evangelischen Christen mittlerweile von ihrem neuen Pfarrzentrum profitieren. Auch das Engagement in den Pfarreien wusste er zu schätzen: „Ihre ehrenamtliche Arbeit kommt der Gemeinschaft zugute und somit der ganzen Stadt.“

Pfarrer Specker setzte die gemeinsame Interessensliste fort. Er zählte die, unter kirchlicher Trägerschaft mit städtischer Unterstützung laufenden Kindergärten auf oder auch die Bücherei in St. Martin. Mit Blick auf den seelsorgerischen Alltag erinnerte er daran, dass „innerhalb der Pfarreiengemeinschaft jeden Tag zwei Angebote stattfinden.“ Die Ökumene betreffend werde viel angeboten, was sich – ohne Mehraufwand – noch ausbauen ließe. Mit der sogenannten Visitation durch Bischofsvikar Bertram Meier am Freitag, 23., und Samstag, 24. Februar, stehe der Pfarreiengemeinschaft ein weiteres Kirchenereignis bevor. Specker erklärte: „Das klingt wie Qualitätskontrolle, doch der Bischof sieht sich kirchenrechtlich und auch aus innerer Sorge heraus dazu verpflichtet.“ Unter anderem gehe es darum, zu sehen, was sinnvoll oder noch zeitgemäß sei.

Fortgesetzt würde 2018 auch die Bautätigkeit innerhalb der Pfarreiengemeinschaft. „Nach den Kirchenrenovierungen in Au und Betlinshausen geht es weiter mit der Renovierung des Pfarrheims von St. Martin“, sagte der Hausherr Specker. Nachdem in den Vorjahren das Untergeschoss mit sanitären Anlagen erneuert worden war, stünden nun dringende Sanierungsarbeiten in der Technik an. „Es müssen die elektrischen Anlagen überholt werden, und ob die vom Architekten in ihrer Art eigens konzipierte braune Holzdecke bleibt, wird sich herausstellen“, so Specker. Außerdem ist geplant, zur besseren Nutzung des Carillons im Kirchturm eine Verbindung zur Jann-Orgel auf der Empore herzustellen. Pfarrer Hans-Joachim Scharrer wünschte, dass die Menschen – neben dem Weg in die Kirche – vielmehr den Weg zu Christus als eigentlichem Ziel finden sollten.

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