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Bilanz

26.02.2018

Viel Arbeit für das Rote Kreuz

Viel zu tun gab es im vergangenen Jahr für das Rote Kreuz in Babenhausen. Die Mitglieder waren bei vielen Veranstaltungen im Fuggermarkt präsent.
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Viel zu tun gab es im vergangenen Jahr für das Rote Kreuz in Babenhausen. Die Mitglieder waren bei vielen Veranstaltungen im Fuggermarkt präsent.
Bild: A. Kaya

Mitglieder blicken in Babenhausen auf das Jahr zurück. 2017 waren sie rund 6500 Stunden im Einsatz

Für die Mitglieder der Rot-Kreuz-Bereitschaft Babenhausen war das Jahr 2017 arbeitsintensiv. Rund 6500 Stunden waren die Ehrenamtlichen insgesamt im Einsatz. Bereitschaftsleiter Michael Schröter ließ während der Mitgliederversammlung das vergangenen Jahr noch einmal detailliert Revue passieren. Unterlegt war die Präsentation mit aktuellen Bildern von Einsätzen.

Bei fast allen größeren Veranstaltungen der Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen waren die Ehrenamtlichen auch im vergangenen Jahr wieder präsent. Rund 1500 Stunden wurden in den ehrenamtlichen Rettungsdienst investiert. Der „Glückshafen“ rückte bei Festen und Veranstaltungen drei Mal aus.

Rund 522 Teilnehmer verzeichneten die drei Erste-Hilfe-Ausbilder, die aber auch auswärts tätig waren – „von Markt Wald bis Legau“. Neu ist etwa der Kurs „Hand aufs Herz“, bei dem der Bevölkerung unter anderem die Funktion des Defibrillators erklärt wird. Schröter zeigte sich stolz darüber, dass im BRK Babenhausen große Hilfsbereitschaft und Engagement vorhanden seien – und das „bei Einsätzen nicht nur bei schönsten Tageszeiten“.

Hart traf die Bereitschaft, vor allem aber den Frauenarbeitskreis, der Tod von Angelika Haugg Ende vergangenen Jahres. Dieser hinterlässt eine große Lücke. Das Pensum des Frauenarbeitskreises, für den Renate Gutleber Bilanz zog, lag nahezu auf Vorjahresniveau. So wurden beispielsweise 150 Stunden in den Blutspendedienst investiert. Den Schwerpunkt bildet aber weiterhin die wöchentliche Seniorengymnastik. Hinzu kommen Seniorennachmittage und Ausflüge.

Im Rot-Kreuz-Laden verbrachten Vroni Paul und ihre 20 ehrenamtlichen Helferinnen knapp 2700 Stunden mit der Entgegennahme der Waren, der Sortierung beziehungsweise Aufbereitung. Besonders viel los, so Paul, sei während der beiden großen Babenhauser Märkte. Ein kleines Dankeschön erhielten Elfriede Maier, Dagmar Waldmann und Elisabeth Breite, die jeweils über 200 Stunden für die gute Sache opferten.

Dem stellvertretenden Unterallgäuer Landrat Helmut Koch imponierten vor allem der Zusammenhalt im BRK Babenhausen, aber auch das Miteinander von ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Kräften. Ohne die ehrenamtlichen Einsätze der Mitglieder wären viele Veranstaltungen nicht durchführbar. Die beste Werbung für das Rote Kreuz sei nach Kochs Worten die Arbeit vor Ort.

Seitens des Kreisverbands überbrachten Erika Freuding und Wilhelm Lehner Dank für die rund 6500 geleisteten Einsatzstunden. In Babenhausen, so Freuding, laufe alles „super“. Besonders freute sie sich darüber, dass mit Lukas Raffler, Martin Reiser und Ute Schwiemann drei junge Kräfte den Weg in die Bereitschaft fanden. Lehner unterstrich Kochs Worte bezügliche des guten Nebeneinanders von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen mit den Prinzipien des BRK-Kreisverbands: „So viel Ehrenamt wie möglich und so viel Hauptamt wie notwendig.“

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