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Unterroth

28.03.2019

Von Spielplätzen bis Plakate: Unterrother haben viele Anliegen

Noch heuer soll der Bauhof in Unterroth bezogen werden.
Bild: Regina Langhans

Bürgermeister Gerhard Struve steht seinen Bürgern Rede und Antwort.

Gestern hat der künftige Bauhof in Unterroth seine Tore eingesetzt bekommen, aber auch in anderen kommunalen Bereichen hatte Bürgermeister Gerhard Struve bei der Bürgerversammlung Interessantes zu berichten. Vom Haus des Kindes „Storchennest“ – eines der Lieblingsprojekte des Bürgermeisters – bis zum neuen Kinderspielplatz als Lieblingswunsch junger Familien gab es viel zu besprechen. Gut 80 Zuhörer waren in den Gasthof Linde gekommen.

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Struve informiert über die Ausgaben der Gemeinde

Nach dem Rechenschaftsbericht des Bürgermeisters machten sie regen Gebrauch von der Möglichkeit, ihre Anliegen zu äußern. Zu den sichtbarsten Errungenschaften zurückliegender Gemeinderatsarbeit zählt gewiss das heuer fertig werdende Bauhofgebäude. Spätestens bis Weihnachten sollen die verstreuten Lagerstätten unter dem gemeinsamen Dach – mit Büroraum für den Wasserwart – eingezogen sein. Im Oktober hat die Feuerwehr ihr neues Löschfahrzeug mit Gesamtkosten von 316000 Euro erhalten. Der Innenausbau des Gerätetraktes sei mit viel Eigenleistung erfolgt, lobte Struve. Beim Kindergartenbetrieb könne sich der Fehlbetrag von 107000 Euro im Vorjahr heuer fast verdoppeln. Derzeit besuchen 52 Kinder das Haus, verteilt auf zwei Integrativgruppen sowie eine für Kleinkinder. Ein Jahr später sind es voraussichtlich 53. Sollte sich die Buchungszeit durch zu erwartende neue staatliche Zuschüsse erhöhen, sieht Struve für Unterroth keinen Engpass, da der jetzige Personalschlüssel nicht ausgereizt sei. Denn der Anreiz für Eltern sei groß: „Bei der maximalen Buchungszeit von neun Stunden ist der Platz in Unterroth immer noch kostenfrei.“

Auch Pläne für Zukunft war Thema

Das Dorf zählt inzwischen 1100 Einwohner, doch immer noch sorge das ehrenamtliche Engagement für Lebensqualität. So erinnerte Struve ans Sammeln der Wertstoffe, indem der Männergesangverein vom Altpapier und die Veteranen vom abgegebenen Altmetall profitierten. Mit Blick aufs begonnene Jahr sagte er: „Die größte Maßnahme wird der Straßenbau im Bereich Schattenweiler Straße, Hirten- und Weiherweg sein.“ Im Sinne einer schöneren Ortsmitte soll das Waaghäuschen abgerissen und der Platz in Absprache mit der Kirche eine Sitzbank, Ortsplanstele und Fahrradständer erhalten. In Planung befinde sich auch ein Funkmast für mehrere Anbieter auf dem Dach des Vereinsheims, um den Handy-Empfang zu verbessern, so Struve. Was noch alles zu tun sei, regten die Bürger an:

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Kinderspielplatz: Die Anfrage kam von Regina Kroll. Struve sagte, es liege ein Antrag der Mutterkind-Gruppe vor, er sei auf Platzsuche.

Schwerlastverkehr: Bettina Dreier erkundigte sich, inwieweit der Schwerlastverkehr aus dem Ort heraus und über die neue Straße im Industriegebiet zu leiten sei. Struve schlug Hinweisschilder vor.

Feldwege: Hermann Dambacher mahnte, aufspringende Feldwege mit Spritzteerung zu versehen.

Feldkreuz: Alfred Rott fragte nach dem, bei den Arbeiten fürs neue Industriegebiet abgebauten Kreuz. Es werde wieder aufgestellt, so Struve.

Plakatierung: Die für Nachrichten der Gemeinde und Vereine bestimmte Aushangtafel werde zu sehr von auswärtigen Plakatierern beansprucht, monierte Rainer Kolb. In der Gemeinde melden, dann könne reagiert werden, versprach Struve.

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