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Eishockey

10.02.2020

Devils melden sich gegen den Primus zurück

Es gab eine Menge zu feiern am Sonntagabend im Neu-Ulmer Eisstadion: Die Devils fertigten den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter Buchloe mit 7:1 ab.
Bild: Horst Hörger

Erst eine kleine Enttäuschung, aber dann das Schützenfest gegen die zuvor noch ungeschlagene Spitzenmannschaft Buchloe

Der VfE Ulm/Neu-Ulm verlor am Freitag in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga überraschend beim ESC Haßfurt mit 2:3 (1:2/0:0/1:0) nach Penaltyschießen. Mit diesem Ergebnis sicherten sich die Devils aber zumindest einen Punkt. Im Heimspiel am Sonntagabend meldeten sie sich dann vor 800 Zuschauern mit einem 7:1-Sieg gegen die Spitzenmannschaft Buchloe eindrucksvoll zurück. Die Tore gegen den bis dahin in der Aufstiegsrunde ungeschlagenen Tabellenführer erzielten Florian Döring (2), Timo Schirrmacher, Petr Ceslik, Dominik Synek, Peter Brückner und Marius Dörner (ausführlicher Bericht folgt).

In Haßfurt mussten die Devils ohne die erkrankten Michael Simon, Armin Nußbaumer und Martin Jainz antreten und hatten somit nur fünf gelernte Verteidiger zur Verfügung. In einem Spiel auf Augenhöhe, in dem sich beide Mannschaften Chancen herausspielten, hatte der Gastgeber aus Unterfranken letztlich ein bisschen mehr Glück – zumal den Donaustädtern aus unerfindlichen Gründen ein Treffer aberkannt wurde.

Haßfurt ging nach neun Minuten in Führung und erhöhte in eigener Unterzahl sieben Zeigerumdrehungen später auf 2:0. VfE-Stürmer Peter Brückner gelang zumindest zwölf Sekunden vor Drittelende in Überzahl der Anschlusstreffer. Im Mittelabschnitt konnte keine Mannschaft nachlegen und so blieb es beim knappen 2:1 für Haßfurt. Der Tscheche Petr Ceslik schaffte dann nach 50 Minuten den 2:2-Ausgleich. Nur Sekunden danach traf erneut Brückner zur vermeintlichen Führung für die Gäste, die Schiedsrichter erkannten aber dieses Tor nicht an – eine Entscheidung, die bei den Devils niemand nachvollziehen konnte.

Es ging jedenfalls in die Verlängerung, in der kein weiterer Treffer fiel. Das Penaltyschießen musste also entscheiden und in dem hatte Haßfurt etwas mehr Glück. Der Ulmer Vorstands-Vize Georg Meißner war mit dem Ergebnis einverstanden: „Die Leistung war okay. Mit dem einen Punkt können wir durchaus leben.“

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