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Basketball

15.02.2018

Ein Heimspiel wird zum Stimmungskiller

Nur mit Einzelaktionen ist es auch für Spieler wie Ryan Thompson (am Ball gegen Isaac Bonga) schwer.
Bild: Horst Hörger

Nach der Niederlage gegen Frankfurt ist die Hoffnung für das Top-Four beinahe auf den Nullpunkt gesunken

Die 77:78-Niederlage gegen die Frankfurter Skyliners hat Ratiopharm nicht nur zwei wertvolle Punkte im Kampf um den Einzug in die Play-offs der Basketball-Bundesliga gekostet. Sie war daneben auch ein echter Stimmungskiller mit Blick auf das Top-Four. Nach der zweiten Heimpleite hintereinander ist die Hoffnung darauf, dass der Gastgeber am kommenden Wochenende in der Endrunde des deutschen Pokals in eigener Halle irgend etwas reißen könnte, quasi auf den Nullpunkt gesunken.

Das Ergebnis war fast schon peinlich angesichts der Tatsache, dass Frankfurt mit Mike Morrison und Niklas Kiel auf zwei seiner langen Spieler verzichten musste, während die Ulmer mit Ausnahme von Luke Harangody wieder ihr komplettes Personal einsetzen konnten. Eine Mannschaft aber stand gegen die Skyliners nicht auf dem Parkett, sondern eine Ansammlung von Einzelspielern, die sich folgerichtig wie so oft in dieser Saison in Einzelaktionen verzettelte. Hinten ließen die Ulmer dem Gegner riesige Lücken, vorne probierte es halt meistens jemand auf eigene Faust, so etwas wie Feuer, Leidenschaft und Begeisterung war einmal mehr nicht zu spüren – auf dem Feld und inzwischen auch zunehmend auf den Rängen. Bezeichnend ist die Tatsache, dass die Skyliners trotz ihrer Probleme auf den großen Positionen das Reboundduell mit 27:19 gewannen und dass ein bestenfalls durchschnittlicher Bundesligaspieler wie Marco Völler mit acht Punkten und sieben Rebounds am wahrscheinlich ersten und einzigen Double-Double seiner Karriere kratzte.

Zur großen Pause führten die lediglich grundsolide auftretenden Frankfurter bereits mit zehn Punkten (41:31). Dann ging ihnen ein wenig der Saft aus und die in Halbzeit zwei mit einer kleinen Rotation ohne Jerrelle Benimon und Trey Lewis spielenden Ulmer schafften knapp eine Minute vor dem Ende durch zwei Freiwürfe von Ismet Akpinar tatsächlich den Ausgleich zum 75:75. Knapp vier Sekunden vor Schluss hieß es 77:77 und Akpinar foulte Jonas Wohlfarth-Bottermann. Der ehemalige Ulmer musste also an die Freiwurflinie und diese Übung mag „Wobo“ bekanntlich gar nicht. Beim ersten Versuch scheiterte der 2,08-Meter-Mann tatsächlich, aber der zweite passte. Den Ulmern blieb kaum noch Zeit, Da‘Sean Butler zielte beim letzten Wurf vorbei und die durchaus verdiente Ulmer Heimniederlage war perfekt.

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