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Ursberg

20.11.2019

Böschungen an Kreisstraße bei Ursberg werden saniert

Ab Montag, 25. November, werden südlich von Ursberg-Bayersried (roter Kreis) an der Kreisstraße GZ 12 Böschungen abgegraben, um ein erneutes Abrutschen zu verhindern. Dafür sind eine Woche Vollsperrung und eine weitere Woche halbseitige Sperrung notwendig.
Bild: Bayerische Vermessungsverwaltung

Ein Stück der Straße von Ursberg nach Balzhausen wird ab kommendem Montag für eine Woche voll gesperrt. Wie die Umleitungen verlaufen.

Ab Montag, 25. November, werden südlich von Bayersried an der Kreisstraße GZ 12 an zwei Stellen die steilen Böschungen abgegraben, um ein erneutes Abrutschen zu verhindern. Dafür sind eine Woche Vollsperrung und eine weitere Woche halbseitige Sperrung notwendig.

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Zwischen der Kreisstraße GZ 12 (St.-Georg-Straße) und dem westlich angrenzenden Wald verläuft ein Geh- und Radweg. An zwei Stellen ist die Böschung so steil, dass sie in der Vergangenheit schon mal nachgegeben hat und Teile des Sandbodens über den Radweg nachgerutscht sind (wir berichteten). Um zu verhindern, dass das noch mal passiert, soll die Böschung abgegraben werden und dadurch flacher beziehungsweise stabiler werden, so das Staatliche Bauamt Krumbach in einer Pressemitteilung.

Für die dazu notwendigen Bauarbeiten werden die Kreisstraße GZ 12 und der begleitende Geh- und Radweg ab Montag, 25. November, zunächst für eine Woche voll gesperrt. Dies ist erforderlich, da in dieser Zeit große Bäume gefällt werden müssen und sich dabei keine Verkehrsteilnehmer im Umfeld befinden dürfen. Die Umleitung erfolgt je nach Fahrtrichtung über Balzhausen/Thannhausen (GZ 12, St 2025, B 300) oder Krumbach/Niederraunau / Mindelzell (B300, B16, GZ 7).

Böschungen an Kreisstraße bei Ursberg werden saniert

Ab 2. Dezember nur noch halbseitige Sperre

Ab Montag, 2. Dezember, wird die Abgrabung dann unter halbseitiger Sperrung der Straße durchgeführt. Da es sich beim betroffenen Waldstück um ein naturschutzfachlich hochwertig geschütztes Gebiet handelt, waren im Vorfeld einige Abstimmungen und auch vorbereitende Ausgleichsmaßnahmen nötig. So wurden in der Umgebung Nistkästen für die vorhandenen Fledermäuse angebracht und eine Waldameisenkolonie umgesiedelt. Nach der Maßnahme soll die abgegrabene Fläche naturschutzfachlich aufgewertet und dauerhaft als solche gepflegt werden.

Das Staatliche Bauamt Krumbach bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit der Vollsperrung verbundenen Umwege und um Beachtung der Verkehrssicherungsmaßnahmen für die Baumaßnahme. (zg)

Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel vom September 2019:

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