1. Startseite
  2. Lokales (Krumbach)
  3. Die letzte Bürgerversammlung für Rainer Schlögl

Neuburg an der Kammel

30.11.2019

Die letzte Bürgerversammlung für Rainer Schlögl

An dieser Stelle am nordwestlichen Ortsausgang von Neuburg Richtung Behlingen könnte ein Baugebiet entstehen. Dies signalisierte Bürgermeister Rainer Schlögl bei der Bürgerversammlung. 

Da ist auch ein bisschen Wehmut dabei: Der amtierende Bürgermeister informierte in dieser Form letztmals in seiner Amtsperiode in Neuburg.

„So, das war jetzt meine letzte Bürgerversammlung, noch bin ich aber bis 30. April nächsten Jahres im Amt“, sagte Bürgermeister Rainer Schlögl am Ende seiner Ausführungen. Rund 50 Bürger interessierten sich für Aktuelles aus Neuburg und seinen Ortsteilen. Der Rathauschef deutete an, dass sich bei Baugrundstücken in Neuburg und Wattenweiler bereits in naher Zukunft etwas tun könnte.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen
Bald könnte es neue Bauplätze in Neuburg geben

„Es sieht nicht ganz schlecht aus“, sagte Schlögl. In Neuburg könnte sich am nordwestlichen Ortsausgang Richtung Behlingen etwas entwickeln. Gespräche mit dem Grundstückseigentümer seien positiv verlaufen. Doch auch für Wattenweiler und Edelstetten stehe er in guten Gesprächen. In Langenhaslach wurde erst vor wenigen Wochen ein Bebauungsplan für den Bereich „Mühlweg“ mit zehn Bauplätzen verabschiedet. Schlögl bedauerte vor allem die innerörtlichen Leerstände. Diese seien im Privatbesitz und niemand sei an einem Verkauf interessiert.

Lesen Sie auch:

Die letzte Bürgerversammlung für Rainer Schlögl

Adventsmarkt Edelstetten lockt mit einem Lichtermeer

Adventsmarkt Neuburg-Edelstetten 2019: Start, Termine und Öffnungszeiten

Im nächsten Jahr stehe die Dorferneuerung für Neuburg an. Entsprechende Informationsveranstaltungen für die Bürger seien geplant. Hoffnung machte er den Bürgern aus Langenhaslach. „Eine Lösung für die Neugestaltung der Kreuzung vor dem mittlerweile abgerissenen „Huber-Anwesen“ stehe vor dem Durchbruch“. Ein Arbeitskreis habe sich intensiv mit Vorschlägen des Staatlichen Bauamtes Krumbach befasst. Im Hinblick auf die Neugestaltung der Bahnhofstraße, der Kesselstraße und der Dr.-Lecheler-Straße in Neuburg werden die Wasserleitungen durchgehend erneuert, die Kanalleitungen näher untersucht.

Zudem habe er in Neuburg den staubfreien Ausbau des Mühlbachweges geplant. Er hoffe, dass er hinsichtlich eines einfachen Ausbaus mit den Anliegern klar komme. Ein Bürger regte an, zeitig hierfür auch die Straßenbeleuchtung in Angriff zu nehmen. In Wattenweiler ist in Höhe der Kraftwerksanlage ein ökologischer Ausbau mit barrierefreiem Zugang und Flachwasserzone zur Günz durch die Bayerischen Elektrizitätswerke geplant. Ein privater Grundstückseigentümer stellte die Flächen zur Verfügung, hieß es in der Bürgerversammlung. Schlögl sprach von einem kleinen Naherholungsgebiet und hofft, dass er für dieses Projekt auch die Zustimmung im Marktrat erhalten wird.

Rückstau im Pumpwerk Langenhaslach - Hinweise gesucht

Für den Neubau beziehungsweise die Sanierung des Schulzentrums mit Sporthalle in Krumbach rechnet Schlögl in den nächsten Jahren mit einer Nettobelastung von mindestens 1,1 Millionen Euro. Nichts Neues gebe es zu einer Ortsumfahrung von Wattenweiler und Höselhurst. „Das Staatliche Bauamt Krumbach befindet sich immer noch bei der Voruntersuchung. Biologen und Landschaftsplaner erstellen eine Raumempfindlichkeitsanalyse“, so Schlögl. Eine Diskussion über eine mögliche Trasse halte er derzeit nicht für zielführend.

Lesen Sie auch:

Hundebesitzer müssen in Neuburg tiefer in die Tasche greifen

B-Klasse: Fußballer schlägt Gegner mit der Faust ins Gesicht

Deutlich sprach Schlögl ein Ärgernis an. „Im Pumpwerk Langenhaslach verursachen immer wieder Stoffreste einen Rückstau.“ Für Hinweise wäre er dankbar. Lärm, vor allem nachts, durch bellende Hunde aus einer Zucht im Gewerbegebiet, der sich über den gesamten südlichen Bereich von Neuburg zieht, sprach ein Bürger an. Irmgard Hofer, Vorsitzende der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, stellte den Antrag, der Markt Neuburg solle die Bundesrepublik Deutschland auffordern, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren