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Edelstetten

26.10.2017

Edelstetten jubelt mit Team Deutschland bei der Hip-Hop-WM

Als klar war, dass Deutschland die beste Nation bei der Hip-Hop-Weltmeisterschaft 2017 ist, gab es für die Tänzer kein Halten mehr. Gemeinsam feierten die Athleten aus Tanzschulen im ganzen Land ihren Erfolg, an dem die Edelstetter nicht ganz unbeteiligt waren.
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Als klar war, dass Deutschland die beste Nation bei der Hip-Hop-Weltmeisterschaft 2017 ist, gab es für die Tänzer kein Halten mehr. Gemeinsam feierten die Athleten aus Tanzschulen im ganzen Land ihren Erfolg, an dem die Edelstetter nicht ganz unbeteiligt waren.
Bild: Eventphotography.eu

Bei der Hip-Hop-Weltmeisterschaft in Dänemark gibt es vier Podestplätze für die Schützlinge von Michaela Majsai. Ein Duo überrascht besonders.

Erschöpft, aber glücklich sind die Hip-Hop-Tänzer des SV Edelstetten von der Weltmeisterschaft im dänischen Brøndby zurückgekehrt. Und sie haben einige Erfolge aus der Kopenhagener Vorstadt mitgebracht. Insgesamt vier Mal haben sich die Edelstetter aufs Podest getanzt. Besonders bemerkenswert ist der zweite Platz des Duos Laura Naric/Altin Osmani. Die Jugendlichen aus München hatten erst eine Woche vor der Weltmeisterschaft begonnen, zusammen für die Kategorie Electric Boogie zu traineiren. Denn Narics eigentlicher Partner, der Günzburger Janik Steck, hatte sich im Training verletzt.

Trainerin Michaela Majsai zeigt sich stolz über die Erfolge ihrer Schützlinge. „Die ganze Tanzfamilie kann sich glücklich schätzen, dabei gewesen zu sein. Es war wieder ein tolles Erlebnis.“ Besonders groß war die Freude auch, weil Majsais Tänzer vor allem in Kategorien überzeugten, in denen man nicht unbedingt mit ihnen gerechnet hätte.

„Die Junioren sind bei den Hip-Hop-Battles zum ersten Mal ins Finale gekommen. Man muss hier mindestens sieben verschiedene Tanzstile beherrschen, die Konkurrenz war unheimlich stark. Alle anderen deutschen Teams sind schon in der Vorrunde rausgefallen, aber wir haben uns richtig Respekt verschafft und am Ende gegen England Platz drei gemacht“, sagt Majsai. Das ein oder andere Mal habe sie sich auch zusammenreißen müssen, nicht zu intensiv mit ihren Tänzern mitzufiebern. Denn jede Einmischung von außen zieht eine Verwarnung nach sich.

Natürlich habe es auch die ein oder andere Enttäuschung gegeben. Doch eine Weltmeisterschaft sei unberechenbar, so Majsai. Und am Ende hatten dennoch alle Tänzer etwas zu feiern. Auch dank des dritten Platzes der Edelstetter Gruppe „Yummy Red Unit“ sowie eines vierten und eines fünften Platzes im Finale stand das Team Deutschland letztendlich ganz oben in der Gesamtwertung. Ein Erfolg, der auch die Edelstetter weiter motiviert. „Wenn es nach denen ginge, würden wir sofort weitermachen. Aber ich würde für das kommende Jahr gerne eine neue Herausforderung angehen.“

Was das ist, verrät Michaela Majsai noch nicht. Es steht noch der Saisonabschluss beim Deutschland-Cup in Duisburg Anfang Dezember auf dem Plan. Und für die Zeit danach stehen schon viele neue Tänzer Schlange, um in Edelstetten zu trainieren.

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