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Jahreskonzert

31.01.2014

Ein Orchester in Bestform

Für 25 Jahre aktives Musizieren wurde Melanie Landsperger (Mitte) beim Musikverein Wiesenbach geehrt. Sechs Jahre spielte sie auch im Schwäbischen Jugendblasorchester. Unser Bild zeigt Vorsitzenden Florian Mändle (links) und Ehrenvorsitzenden des Musikvereins Wiesenbach, Franz Alstetter.
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Für 25 Jahre aktives Musizieren wurde Melanie Landsperger (Mitte) beim Musikverein Wiesenbach geehrt. Sechs Jahre spielte sie auch im Schwäbischen Jugendblasorchester. Unser Bild zeigt Vorsitzenden Florian Mändle (links) und Ehrenvorsitzenden des Musikvereins Wiesenbach, Franz Alstetter.

Musikverein Wiesenbach begeistert mit bunter Programmmischung

Wiesenbach Ein abwechslungsreiches und buntes Programm boten die Musiker des Musikvereins Wiesenbach bei ihrem Jahreskonzert den zahlreich erschienen Besuchern. Dirigent Thomas Huttner hatte für diesen Auftritt sein Orchester in Bestform gebracht. Von konzertanter Musik über Filmmusikklassiker, traditioneller Walzer bis Militärmusik reichte das Spektrum der auf hohem Niveau dargebotenen Stücke. Doch bis Musiker ihr Instrument so gut beherrschen, muss früh mit dem Lernen und Proben begonnen werden. Wie früh, zeigte der erste Auftritt der neun Mädchen und Buben der Schülerkapelle Günztal. Unter Leitung ihrer Ausbilderin und Dirigentin Christina Hampp spielten sie die Stücke „United States“ von Jacob de Haan, „When the band goes marching in“ und das afrikanische Volkslied „Si ma ma kaa Afrikan“. Die Ansage übernahm Aline Jehle.

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Die nächste Stufe der Ausbildung ist die Jugendkapelle Günztal, ebenfalls dirigiert von Christine Hampp. Mit dem Marsch „Pomp and Circumstance“ gaben sie einen ersten guten Eindruck von ihrem Können: Mit „Can you feel the love tonight“, einem Stück aus dem erfolgreichsten Disney-Zeichentrickfilm „König der Löwen“, das von Elton John geschrieben wurde. Mit zwei weiteren Darbietungen zeigten die Jungmusiker, was sie gelernt haben. Eine Zugabe musste sein. Zwei der jungen Musiker konnten erstmals in der Stammkapelle mitspielen. Elisabeth Stehr (Flöte) und Manuel Glaser (Bass) hatten ihre Premiere.

Das Gletscherschmelzen wird hörbar

Ein Orchester in Bestform

Den Eindruck von „Fortune“ vermittelte der Auftritt der Musikkapelle Wiesenbach unter Dirigent Thomas Huttner mit dem Stück von Kazys Daugela im Hauptteil des Konzerts. „Schmelzende Riesen“ von Armin Kofler hörte man ebenfalls. Das Werk beginnt mit einem ruhigen, majestätischen Teil, der die Erhabenheit der Gletscher widerspiegelt und endet abrupt in einer Art Klagelied über das Abschmelzen der Eismassen. In „Grandfather‘s clock“ kamen Solisten zur Geltung: Melanie Wagner brillierte auf dem Piccolo und Hubert Heininger, Markus Heininger, Florian Mändle und Wolfgang Negele ließen hören, wie beeindruckend sie das Tenorhorn beherrschen.

Was wäre das Genre Italowestern ohne Ennio Morricones Filmmusik? „Moment for Morricone“, arrangiert von de Mey, würdigt dessen Arbeit. Marina Pietsch überzeugte mit einem Solo auf der Klarinette. Auch mit dem folgenden Walzer und Marsch begeisterte die Kapelle die Zuhörer. Mit zwei Zugaben bedankten sich die Musiker für den lang anhaltenden Applaus. (ageis)

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