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Thannhausen

11.02.2019

Eine Thannhauser Rückkehr für Pfarrer Drischberger

Der ehemalige Thannhauser Stadtpfarrer  Hermann Drischberger (Sechster von rechts) und Pfarrgemeindeeratsmitglieder aus Sulzberg und Moosbach im Allgäu waren zu Gast in der Mindelstadt. Sie wurden vom Thannhauser Heimatvereinsvorsitzenden Manfred Göttner (Siebter von rechts) empfangen.
Bild: Heimatverein Thannhausen

Ehemaliger Thannhauser Pfarrer wieder in der Mindelstadt zu Gast. Bei der Zusammenkunft spielte das Leben von Christoph von Schmid eine wichtige Rolle

Über 15 Jahre (2001 bis 2016) wirkte Stadtpfarrer Hermann Drischberger in der Stadt Thannhausen bis er 2016 nach Sulzberg ins Allgäu wechselte. Der Heimatverein Thannhausen steht mit Stadtpfarrer Drischberger in einem weiterhin freundschaftlichen Kontakt und so konnte der Heimatvereinsvorsitzende Göttner Drischberger mit dem gesamten Pfarrgemeinderat des Marktes Sulzberg und der Gemeinde Moosbach im Tuchmacherhaus im Thannhauser Heimatmuseum herzlich willkommen heißen. Die Gemeindereferentin und der Pfarrgemeinderatsvorsitzende waren voll des Lobes über ihren Seelsorger Hermann Drischberger, der bei der Bevölkerung im Allgäu sehr beliebt ist.

Göttner referierte über den großen Sohn der Stadt Thannhausen: „Christoph-von-Schmid“, besonders über den Lebensabschnitt von 1796 bis 1816, wo Schmid über 20 Jahre als Seelsorger, Pastoraltheologe, viel gelesener Dichter und Pfarrer wirkte. Höhepunkte der Aktionen des Heimatvereins zu Christoph von Schmid waren bekanntlich die Einweihung der Gedenkstätte im Museumsgarten und die Ausstellung zu Christoph von Schmid im Heimatmuseum. Dass Christoph von Schmid den Thannhausern in täglicher Erinnerung bleibe, so Göttner, ist dem Königlich-Geistlichen Rat Jakob Zwiebel (von 1896-1918) zu verdanken, der große Mühen, Arbeit und auch „Thränen“ auf sich genommen hat und den „Kostenpunkt“ von 30000 Mark zusammengetragen hat. Darunter war der Ankauf des Eiseleschen Hauses, die Straßenkorrektion, wovon 13000 Mark durch den Markt Thannhausen und 17000 Mark von Pfarrer Jakob Zwiebel regelrecht erbettelt wurden. Am 3. September 1901 wurde das Denkmal mit einer großen Eröffnungsfeier enthüllt.

Nach einer ausgiebigen Kaffeerunde im Museumsstüble verabschiedete der Heimatvereinsvorsitzende Pfarrer Hermann Drischberger und die Pfarrgemeinderatsmitglieder, die zu einer Veranstaltung mit Zwischenstopp in Ustersbach nach St. Ulrich in Augsburg reisten. (zg)

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