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Gemeinderat

13.05.2019

Fotovoltaik-Anlage an der B16

Aletshauser Gremium stimmt dem vorgelegten Konzept zu

Für ein Flurstück der Gemarkung Aletshausen ging eine Bau-Voranfrage für eine Fotovoltaik-Freiflächenanlage ein. Das rund 3220 Quadratmeter große Grundstück befindet sich an der B16 im Bereich der unteren Mühle im Norden von Aletshausen. Da die Gemeinde als benachteiligtes Gebiet gelte, sei gegen die Errichtung der Anlage in höherer Ständerbauweise wegen Hochwassergefahr grundsätzlich nichts einzuwenden, hieß es im Gemeinderat. Dazu müsse ein Bebauungsplan erstellt werden, deren Kosten ausschließlich der Bauherr zu tragen habe, so Bürgermeister Georg Duscher. Er gab lediglich zu bedenken, dass bei einer Genehmigung die Nachahmer nicht ausbleiben würden. Eigentlich sollte bei solchen Projekten die Öffentlichkeit beteiligt werden, damit auch die Gemeinde einen Nutzen davon habe. Hier handle es sich aber um eine reine Privatanlage. Nach einigem hin und her, wurde mit 12:0 die Voranfrage befürwortet.

Ein Landwirt aus Aletshausen möchte seinen rund 3,5 auf 10,5 Meter großen mobilen Hühnerstall auf seinen Grundstücken in der heimischen Flur aufstellen. Für die Stromversorgung ist ein Solardach geplant. Um ein dreimonatiges Standrecht auf einem Grundstück zu haben, braucht er eine gemeindliche Genehmigung, erläuterte Bürgermeister Duscher. Die erzeugten Bio-Eier werden im eigenen Hofladen vermarktet. Die Räte erteilten mit 12:0 das gemeindliche Einvernehmen.

Da im Ortsteil Winzer der Bedarf nach Bauplätzen bestand, hat sich die Gemeinde Aletshausen Ende 2014 entschlossen, im vereinfachten Verfahren eine Einbeziehungssatzung (EBS) für das Gebiet „Südwestlicher Ortsrand“ zu erstellen. Dies war erforderlich, da kein Flächennutzungsplan für das Dorf existiert. An der „Oberen Breiten“ im Südwesten von Winzer planen Bauwillige die Errichtung eines Einfamilienhauses. Für die Errichtung würden, so war im Rat zu erfahren, aber Befreiungen benötigt. Bürgermeister Georg Duscher betonte, dass die umgebenden Häuser nach den Vorgaben des Bebauungsplanes errichtet wurden. Der Rathauschef empfahl der anwesenden Bauherrschaft Rücksprache mit dem Bauamt des Landratsamtes zu nehmen. Das Gremium vertagte bis zur Beseitigung dieser Unklarheiten mit 12:0 die Entscheidung über den Bauantrag.

Der Anbau eines Fahrsilos und eines Lagerraums an eine Maschinenhalle in Winzer war schon einmal Thema im Rat. Damals wurden Planänderungen und eine Umplanung verlangt. Nun wurden die geänderten Pläne erneut eingereicht. Vor der Beratung erklärten einige Räte, sie hätten sich gewundert, dass das Fundament für den Anbau bereits betoniert sei. Es wurde festgestellt, dass dieses etwa einen halben Meter über die Grundstücksgrenze in ein gemeindliches Grundstück hineinrage, was nicht hinnehmbar sei. Das Gremium entschied mit 12:0 Stimmen, den Antrag nicht weiter zu behandeln, bis die Unstimmigkeit geklärt ist.

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