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Thannhausen

25.10.2017

Im Zentrum Thannhausens entstehen rund 30 Wohnungen

So wie in dieser Planzeichnung könnten die Mehrparteienwohnhäuser an der „Unteren Mühle“ in etwa aussehen.
Bild: Architekturbüro Regler

Die Erschließung des „Mühlschlegel-Areals“ ist fast fertig. Dort sind rund 30 Wohnungen und zehn Grundstücke für Einfamilienhäuser geplant.

In bester Lage entstehen in Thannhausen etwa 30 neue Wohnungen. Die Albert Mühlschlegel GmbH hat auf dem rund 13000 Quadratmeter großen Areal zwischen Wiesenthalstraße und der Mindel vier Mehrfamilienhäuser geplant, die neben einem etwa sechs Meter breiten Grünstreifen zum Fluss hin in Nord-Süd-Richtung verlaufen. Außerdem sind dort etwa zehn Baugrundstücke für Einfamilienhäuser eingeplant. Gegenüber des Musikerheims muss aus immissionsschutzrechtlichen Gründen eine rund 1000 Quadratmeter große Grünfläche frei bleiben, die auch nicht als Park- oder Stellplatz genutzt werden darf, erklärt Stadtbaumeister Stephan Martens-Weh. Laut Bebauungsplan sind dort sechs Bäume zu pflanzen und eine extensive Kräuterwiese anzulegen. Die Erschließung des Baugebiets ist jetzt so gut wie fertig. Lediglich die Leuchtkörper der Straßenlaternen fehlen noch.

Sieben von zehn Grundstücken sind schon verkauft

Ursprünglich hatte die Stadt schon einmal auf dem Areal der ehemaligen Strickwarenfabrik Lehrmann ein Baugebiet geplant. Doch dann wurde die Fläche an die Albert Mühlschlegel GmbH veräußert, die dort als privater Erschließungsträger aktiv werden wollte. Längere Zeit war das Areal brach gelegen, ehe nun die entsprechenden Pläne und Anträge eingereicht wurden. Die Stadt begrüßt die aktuelle Entwicklung ausdrücklich. „Das ist eine tolle Geschichte“, freut sich Bürgermeister Georg Schwarz. Insbesondere auf dem Markt für kleinerer und mittlere Wohnungen herrscht auch in Thannhausen großer Druck, der durch solche Projekte etwas reduziert werden kann. „Ich hab jede Woche Leute da, die Wohnungen suchen. Wir brauchen den Wohnraum, das ist für uns wichtig“, sagt Schwarz. Insofern sei er für den „privaten Unternehmergeist“ sehr dankbar.

Geschäftsführer Peter Mühlschlegel ist zuversichtlich, dass die Baulücke im Innenstadtbereich bald geschlossen ist. „Aktuell läuft der Verkauf“, sagt er, „sieben von zehn Grundstücken sind schon verkauft.“ Er geht davon aus, dass die drei verbliebenen Grundstücke ebenfalls bald Käufer finden. In zwei bis drei Jahren dürften seiner Einschätzung nach alle Grundstücke bebaut sein, obwohl die Parzellen nicht mit einem Bauzwang belegt seien. In der Mehrzahl seien die Käufer junge Familien mit Kindern. Der Verkauf läuft über die Raiffeisenbank Thannhausen.

Die vier Mehrparteienhäuser sind derzeit in Planung. Ursprünglich waren zwei davon viergeschossig geplant. Allerdings hat der Thannhauser Bauausschuss zuletzt auf die Einhaltung der Regeln des Bebauungsplans gepocht, in dem explizit nur eine dreigeschossige Bauweise erlaubt ist. Wie Mühlschlegel in dieser Angelegenheit weiter verfahren will, sei aktuell noch nicht klar. ebenso die Frage, ob die Wohnungen vermietet oder verkauft werden sollen.

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