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Thannhausen

14.09.2018

In der Stadtmitte Thannhausens wird ein weiteres hohes Gebäude errichtet

Ein Neubau soll auf dem Areal des ehemaligen Kreuzwirts in Thannhausen (links im Bild) entstehen. Der Ersatzbau wird nur geringfügig niedriger als das neue Rathaus (rechts). Die Zeichnung zeigt die geplante Ansicht von Süden her gesehen.
Bild: Zeichnung: Firma Xaver Abenstein

Thannhauser Bauausschuss genehmigt Abbruch und Neubau beim Kreuzwirt an der Kreuzung im Zentrum der Mindelstadt. Was geplant ist

Große und vor allem hohe Gebäude prägen das Stadtbild von Thannhausen. Dazu zählen das Historische Rathaus und das Wohn- und Geschäftshaus daneben, das ehemalige Gasthaus Stern, das neue Rauhaus (ehemals Gasthaus „Engel“) und „Schreieggs Post“.

Ähnlich hoch und raumgreifend soll das Wohn- und Geschäftshaus werden, das nach dem Abbruch des Kreuzwirt-Gebäudes direkt an der Kreuzung der Bundesstraße 300 und der Staatsstraße 2025 entstehen soll.

Im Zuge einer Bauvoranfrage war die Höhe des Gebäudes so festgelegt worden, dass es geringfügig niedriger wird als das neue Rathaus. Auch die Einfahrt zu den Parkmöglichkeiten hinter dem Gebäude war so angelegt worden, dass Fahrzeuge im Süden des Gebäudes von der Edmund-Zimmermann-Straße einfahren können, denn das Gebäude steht dort gleichsam auf zwei Stelzen (wir berichteten). In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses genehmigten die Stadträte den Kreuzwirt-Abriss. Stadtbaumeister Stephan Martens-Weh sprach sich dafür aus, zur Abrissgenehmigung einen städtebaulichen Vertrag zu schließen, der sicherstellen soll, dass die Baulücke zeitnah wieder geschlossen werde. Bürgermeister Georg Schwarz hielt das für überflüssig. Der „Kreuzwirt“ sei von der Stadt an den neuen Besitzer unter einer Reihe von Auflagen veräußert worden. Es sei im Notarvertrag alles geregelt worden, was städtebaulich nötig und sinnvoll sei.

In der kurzen Aussprache war man sich darin einig, dass durch Abriss des Kreuzwirts und den Neubau endlich die optische Verbesserung an der zentralen Stelle des Ortes realisiert werden würde, die man sich schon lange wünsche. Die heiklen Punkte der Gebäudehöhe und der Zufahrt zu den Parkplätzen seien durch die Behandlung der Bauvoranfrage bereits zur Zufriedenheit geregelt worden. Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Ausschuss einstimmig sowohl für den Abriss wie für den Neubau.

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