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Kommunalwahl

23.11.2019

Thannhausen familienfreundlich gestalten

Die Junge Union Thannhausen hat für die Kommunalwahl erstmals eine eigene Liste zusammengestellt.
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Die Junge Union Thannhausen hat für die Kommunalwahl erstmals eine eigene Liste zusammengestellt.
Foto: Junge Union

Erstmals stellt die Thannhauser JU eine eigene Liste zusammen

Die Junge Union aus Thannhausen stellt erstmals eine eigene Liste für die Kommunalwahl auf. Alle 20 Plätze sind laut Mitteilung der JU mit jungen Bewerbern im Alter zwischen 18 und 38 besetzt. „Unterschiedlicher können wir nicht sein“, so Dominik Rieder, Ortsvorstand der hiesigen Jugendorganisation bei deren Mitgliederversammlung. Er bezieht sich damit auf die verschieden Berufsschichten, aus denen die Kandidaten stammen. Von Schülern über Studenten, Auszubildende, Angestellte und Freiberufliche sind hier junge Leute vertreten. Zudem kommen zwei der Bewerber aus dem Gemeindeteil Burg. Ein ganz klares Ziel sei die Verjüngung der Stadtvertretung. „Es soll ein Stadtrat aus allen Generationen entstehen, junge Menschen schätzen politische Themen unterschiedlicher ein.“ Vor allem die familienfreundliche Gestaltung der Stadt liegt den Bewerbern am Herzen. Viele haben bereits eigene Kinder und sehen ihre berufliche und familiäre Zukunft in Thannhausen. Auch die anwesende stellvertretende Kreisvorsitzende Dr. Barbara Lenzgeiger lobte das Engagement der Thannhauser Jugend. Sie sei stolz auf den aktiven Ortsverband und freue sich über einen gemeinsamen Wahlkampf – fünf der Thannhauser Kandidaten sind nämlich ebenfalls auf der Kreistagsliste aufgeführt. Lenzgeiger fungierte als Wahlleiterin für die Bewerber. Alle Kandidatenvorschläge wurden einstimmig gewählt. Damit ist der Weg frei für die Kommunalwahl im kommenden März.

Die letzte bürokratische Hürde gemäß dem Bayrischen Gemeindegesetz muss noch gestemmt werden. Da es sich um eine „neue“ Liste handelt, werden 120 Unterschriften zur Unterstützung benötigt. Hierzu sind alle wahlberechtigen Bürger aus Thannhausen aufgerufen, ab dem 18. Dezember für die JU-Liste im Rathaus zu unterschreiben. „Wir haben bereits im Vorfeld auf unser Vorhaben aufmerksam gemacht“, berichtet Carina Held. „Unsere Aktivität und Beteiligung an politischen Diskussionen, auch über die Stadtgrenzen hinaus, bestärken die Absichten für unser Ziel, nämlich den Einzug in den Stadtrat!“

Die Aussage, dass junge Menschen sich nicht für kommunale Politik interessieren, sei schlichtweg falsch, wie die Aufstellung der Kandidaten beweise. Die Junge Union habe in vergangener Zeit immer größeren Zuspruch erhalten, auch durch Mitbürger älterer Generationen.

Als weiteren Höhepunkt der Veranstaltung gab die JU bekannt, den von der CSU bereits nominierten Bürgermeisterkandidat Alois Held ebenfalls mit in den Wahlvorschlag aufzunehmen.

Über den Vorschlag sehr erfreut

Der anwesende Bewerber Alois Held war über den Vorschlag sichtlich erfreut, immerhin war er Vorstand der Thannhauser JU von der Gründung weg bis zur Amtsübergabe im Jahr 2017. Auch wenn er in den Reihen der JU schon bekannt ist, berichtete in einer Bewerbungsrede über die Erfahrungen als Stadtrat der letzten sechs Jahre und appellierte an die Jugend, einen fairen und aktiven Wahlkampf zu führen. (zg)

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