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  3. Volkstheater München: Wenn Gott mit dem Regieassistenten im Streit liegt

Volkstheater München
27.07.2020

Wenn Gott mit dem Regieassistenten im Streit liegt

Der Regisseur macht es vor: Mr. Jay (Pascal Fligg) trägt das Kreuz in der Volkstheater-Inszenierung von Taboris "Goldberg-Variationen".
Foto: Arno Declair

Plus Spielzeitauftakt Ende Juli, Corona macht es möglich: Intendant Christian Stückl eröffnet das Münchner Volkstheater mit einem furiosen Abend.

Endlich spielen sie wieder. Das Münchner Volkstheater hat auf den Corona-bedingten Totalausfall von Mitte März in verblüffender Konsequenz reagiert: Es hat seine Spielzeit für beendet erklärt und angekündigt, schon im Juli wieder in die neue Saison zu starten. Und dieser Auftakt gelingt furios. Volkstheater-Intendant Christian Stückl hat George Taboris Theater- und Bibel-Satire "Die Goldberg-Variationen" auf die Bühne gebracht - als einen Mordsspaß mit ernsten Zwischen- und Hintergrundtönen.

Gespielt wird eigentlich im Hof des Volkstheaters Open-Air, bei der Premiere am Freitagabend hat das Wetter mitgespielt, für die zweite Vorstellung musste allerdings in Windeseile umgebaut werden: Ein ordentlicher Schauer kündigte sich im Regenradar an. Das Publikum bekam so schon einmal einen Vorgeschmack auf den Abend zu sehen: Kreuz und Kutten, Schlangenkostüm und rotes Kleid und die ganzen Bühne mussten nach drinnen gebracht werden.

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