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Landsberg

12.08.2020

Am Lady-Herkomer-Steg in Landsberg gehen die Arbeiten weiter

Nach dem Starkregen Anfang vergangener Woche schwoll der Lech so stark an, dass es auf der Baustelle des Lady-Herkomer-Stegs einen Schaden gab.
Bild: Christian Rudnik

Plus Das Hochwasser hat die Arbeitsplattform für den neuen Lechsteg in Landsberg stark beschädigt. Zwar ist man noch im Zeitplan, doch die Kosten für das Bauwerk steigen.

Der Pegel des Lechs sinkt langsam, aber stetig und damit nehmen die Arbeiten am neuen Lady-Herkomer-Steg in Landsberg wieder Fahrt auf. Jetzt muss erst mal die Arbeitsplattform, die vom Hochwasser weggespült worden war, wieder hergerichtet und der verschobene Stützpfeiler neu errichtet werden. Trotzdem bleibe man im Zeitplan, lautet die Auskunft der Stadt – ganz ohne Folgen ist das Hochwasser aber nicht.

Wie das LT berichtete, hatte das Hochwasser eine ganze Menge Kies von der Arbeitsplattform für den mittleren Stegabschnitt mit sich gerissen. Da man aber die Plattform rechtzeitig geräumt hatte, halte sich der Schaden in Grenzen, teilt Andreas Létang, Pressesprecher der Stadt, auf Anfrage mit. Es sei auch nicht möglich gewesen, die Plattform besser vor einem möglichen Hochwasser zu schützen: „Man hätte gar keine weiteren Verbauungen einbringen dürfen, als sie ohnehin schon gemacht wurden. Jede Veränderung in einem Gewässer hat Auswirkungen auf die Strömung und somit auch auf die Fauna und Flora.“

Neue Brückenteile kommen im September

Immerhin entstehen laut Létang keine Zeitverzögerungen. Zwar müssen die Plattform neu aufgebaut und der Stützpfeiler gesetzt werden, doch erst im September werden die neuen Brückenteile geliefert. Wie bisher auch, werden diese zuerst an Land zusammengeschweißt und dann auf den Hauptpfeiler montiert. Selbst wenn schon vor dem Hochwasser ein neues Brückenteil auf den Pfeiler gesetzt worden wäre, hätte das keine Auswirkungen gehabt: „Der Hauptpfeiler steht sicher“, so Andreas Létang.

Neuer Weg in die Landsberger Innenstadt

Allerdings haben die Schäden doch Kosten verursacht. Mit rund 200.000 Euro rechnet man bei der Stadt. Neben dem Kies wurden auch so genannte Wassersteine bei dem Hochwasser weggeschwemmt, beides muss wieder aufgeschüttet und verbaut werden.

Geplant ist, dass der neue Lady-Herkomer-Steg im Winter dieses Jahres noch fertig wird. Je nach Witterung könnte es aber auch Frühjahr werden, ehe die ersten Bürger den insgesamt 128 Meter langen Steg, für den 8,6 Millionen Euro veranschlagt sind, passieren können. Der Lady-Herkomer-Steg verbindet dann das neue Wohngebiet „Urbanes Leben am Papierbach“ auf dem Gelände der ehemaligen Pflugfabrik mit der Innenstadt.

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